Die Kunstaustellung im Barocksaal war gut besucht. Foto: Mandy Kramer

GONSENHEIM – Nach zweijähriger Coronapause stellte die Künstlergruppe „Artificia“ ihre Werke im Barocksaal des Gonsenheimer Rathauses in der Pfarrstraße aus. An drei Tagen konnten die Arbeiten der aus sieben Künstlerinnen und Künstlern bestehenden Gruppe aus Mainz und Umgebung bewundert werden. Die Gemeinschaftsausstellung, welche unterschiedliche Themen und Techniken umfasste, konnte kostenfrei besucht werden.  Aufgrund der aktuellen Coronalage wurden die Besucher höflich gebeten, beim Besuch der Ausstellung eine Schutzmaske zu tragen.

Peter G. Warbinek stellte faszinierende surreale Gemälde aus. Foto: Mandy Kramer

Der Künstler Florian Franke beeindruckte die Rezipienten mit seiner „atmosphärischen Naturfotografie”.  „Auf diese Weise möchte ich für die Vielfalt der Natur sensibilisieren und dazu anregen, die Flora und Fauna um uns herum mit anderen Augen zu sehen”, so Franke. Peter G. Warbineks Motto lautet „Sowohl als auch”: Seine Techniken umfassen Grafik, Illustration, Malerei und vieles mehr. Die in Ostfriesland geborene Künstlerin Trina Mennenga-Hillen spezialisierte sich auf die Technik mit Graphit-und Farbstiften. Der „Seiteneinsteiger” Wolfgang Martin-Beyer bringt visuelle Kommentare zu Gedichten oder Zitaten in Form von Kalligrafien auf Leinwand und verwendet dabei oft entsprechende Schriftarten der historischen Epoche. Ute Wald ist langjähriges Mitglied des Kunstvereins Eisenturm und hat sich auf Radierungen, Aquatinta sowie Papierobjekte spezialisiert. Die in Offenbach am Main geborene Claudia Eckstein-Strehlow ist leidenschaftliche bildende Künstlerin. Evelyn Hermann-Schreiber faszinierte die Ausstellungsbesucher mit ihren Pastellzeichnungen von geisterhaften Wasserpferden, welche der nordischen Mythologie entsprangen.

 

Autorin: Mandy Kramer

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