Die Leitern der Höhenretter, der Jugendwehr werden an der Außenwand der städtischen Kita–Drais eilig in Position gebracht. Foto: Claudia Röhrich

DRAIS – Der Tag der Feuerwehr machte deutlich, wie groß das ehrenamtliche Engagement in Drais ist. Die Kameraden machten Werbung in eigener Sache und für das Miteinander in den Stadtteilen. Jedes Jahr an Vatertag wird in dem kleinsten Stadtteil von Mainz, der Tag der Feuerwehr gefeiert.

Wehrführer Steffen Molitor hieß am Tag der Feuerwehr alle Freunde der Draiser Wehr herzlich willkommen. Einen gelungenen Tag der Feuerwehr erlebten alle. Viele Bürger haben die Gelegenheit genutzt und bei schönem Wetter die Festmeile vor dem Draiser Gerätehaus zu besuchen, um sich über die Arbeit der Feuerwehr zu informieren.

In einem einstudierten Verfahren wird von zwei Feuerwehrjugendlichen der Dummy mitsamt Trage vom Kita–Dach abgeseilt. Foto: Claudia Röhrich

Weiter ging es mit einer gut besuchten Übung der 22 Mitglieder starken Jugendfeuerwehr. Sie zeigten unter dem Kommando von Benjamin Clausing eine Personenrettung mit gleichzeitiger Brandbekämpfung in und auf der städtischen Kita. Neben den beiden Hüpfburgen gab es aber auch ein reichhaltiges Angebot für die Kleinsten. Aber auch das Kulinarische blieb nicht auf der Strecke.

Neben einem reichhaltigen Grillangebot gab es auch ein sehr reichhaltiges Salat- und Kuchenbüffet. Bratwurst, Schwenkbraten, Spießbraten, Waffeln, kühlem Fassbier, erlesenen Weinen und alkoholfreien Getränken. Auch von vielen Gönnern der Feuerwehr nahmen sie gerne Kuchenspenden entgegen.

Eine Besonderheit des diesjährigen Tages der offenen Tür war der Besuch der Delegation von Feuerwehrleuten aus Mainz von der Berufsfeuerwehr. Diese waren von den Organisatoren eingeladen worden, um die Freundschaft zwischen den Feuerwehren zu stärken. Ergänzend zu dem Besuch der Feuerwehrleute reiste fast der gesamte Löschzug aus Mainz an. Eine besondere Attraktion für die Kinder war das Besteigen und Inspizieren der Feuerwehrfahrzeuge, die extrem stark nachgefragt wurde.

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Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.