Riesige Pfützen und Schlamm machen es Fußgängern und Radfahrern auf dem Waldweg vor dem Friedhof schwer. Der Ortsbeirat wünscht sich, dass die Stadt dieses Wegstück mit Schotter ausbessert. Foto: Silke Jungbluth-Sepp

GONSENHEIM – Der Waldweg am Gonsenheimer Friedhof entlang in den Wald ist sehr schlammig und es gibt dort so viele tiefe Pfützen, dass er für Fußgänger und Radfahrer nur noch schwer zu passieren ist. Daher soll der Weg nach dem Willen des Ortsbeirats auf Höhe des Friedhofs mit Schotter aufgefüllt werden. Das Gremium stimmte mit neun Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen für den AfD-Antrag.

Ortsvorsteherin Sabine Flegel (CDU) berichtete, dass sie bereits vor einigen Wochen mit dem Friedhofsamt Kontakt aufgenommen habe, weil auch die Wege auf dem Friedhof selbst teils nur schwer zu begehen seien. „Die Situation ist schwierig, Passanten bleiben mit Kinderwagen oder Rollatoren stecken.” Das Friedhofsamt habe ihr  zugesichert, die problematischen Wege mit Schotter aufzufüllen, so Flegel. Voraussichtlich im nächsten Jahr solle dann der Gonsenheimer Friedhof im Ganzen saniert werden.

Das bei der Sanierung der Kirchstraße ausgesparte letzte Teilstück vor dem Friedhof (wir berichteten) soll nach Angaben von Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger (Grüne) im nächsten Haushalt berücksichtigt werden.

Die CDU-Fraktion will von der Verwaltung wissen, wie viele Bäume in Gonsenheim in den vergangenen Monaten gefällt wurden, wie viele Fällgenehmigungen erteilt wurden und ob alle Nachpflanzungen erfolgt sind. „Viele Bäume werden leider auch ganz ohne Genehmigung gefällt”, betonte Ortsvorsteherin Flegel. Erst jüngst seien bei einem größeren Bauprojekt große Bäume gefällt und dadurch Fakten geschaffen worden, ohne dass eine Genehmigung vorlag. Sie habe die Bauaufsicht gebeten, ein Auge auf anstehende Bauprojekte zu haben, um ungenehmigte Rodungen auf den Grundstücken zu verhindern.

Im Februar vor einem Jahr hat der Ortsbeirat in einem Antrag eine Beleuchtung für den Fußweg zwischen „Am Müllerwäldchen” und der Pfarrer-Brantzen-Straße gefordert. Dass der Ortsbeirat seither keinerlei Rückmeldung der Verwaltung bekommen hat, kritisierte SPD-Fraktionssprecherin Gudrun Schneider-Bauerfeind scharf. „Was können wir denn da machen?”, fragte sie, zumal der Ortsbeirat sich schon vor zwei Jahren erstmals mit dem Thema beschäftigt habe.

Ortsvorsteherin Flegel kündigte an, dass der neue Mainzer Ortsbürgermeister Nino Haase zur  Ortsbeiratssitzung am Dienstag, 27. Juni, kommen wird und schlug vor, dass der Ortsbeirat sich vorher überlegen solle, welche Themen er mit Haase besprechen  möchte.

Kristina Diller von den Sozialdemokraten ist neues Mitglied im Ortsbeirat Gonsenheim. Sie folgt auf ihren Parteifreund Marcel Wabra, der nach Budenheim umgezogen ist und daher den Ortsbeirat verlassen musste.

 

Autorin: Silke Jungbluth-Sepp

Teilen