Die sogenannte „Hundewiese“ soll wieder Grünanlage werden. Foto: kga

GONSENHEIM – Weniger Trampelpfade, mehr Büsche und Bäume sowie Sitzgelegenheiten und einen Beutelspender für Hundekot fordern die Fraktionen des Ortsbeirats einstimmig für den Jacob-Goedecker-Platz zwischen Herrnweg und Alfred-Delp-Straße. Die CDU hatte einen von den Grünen noch ergänzten Antrag gestellt, wonach die Verwaltung sich der Grünanlage annehmen solle, die mittlerweile nur noch als „Hundewiese“ in der Nachbarschaft bekannt sei.  „Es wird Zeit, die Grünanlage wieder so herzurichten, dass sie ihren Namen auch verdient“, begründete Mathias Huber den Antrag.

„Hier müssen Fachleute ran“, betonte Ortsvorsteherin Sabine Flegel (CDU), nachdem aus allen Fraktionen Vorschläge für den Platz geäußert worden waren. Im Gremium war man sich einig, dass die bestehenden Trampelpfade erhalten bleiben und wegen der Verkehrssicherheit lediglich befestigt werden sollten. Sie durch Umgestaltung der Anlage zu entfernen sei wenig sinnvoll. Es seien etablierte Wege, die Schulkinder, Radfahrer und Fußgänger nutzen, um Umwege zu meiden. Durch Pflanzung von Büschen könnten Grünflächen aber eingerahmt und so weitere mögliche Abkürzungen blockiert werden. Zudem könnten Bienen- und Schmetterlingsweiden durch Büsche und Wiesen entstehen.

Trotz ihres Rufs als „Hundewiese“ sei die Grünanlage ein beliebter Aufenthaltsort, weiß Flegel. Vor allem der kleine Kinderspielplatz am Rande der Rasenfläche sei gut besucht. Der Rest sei eher trostlos anzusehen, und verdiene eine „Aufhübschung“, meinte Bernd Zerban (AfD). Wolfgang Oepen (FDP) sowie Markus Alvarez (Grüne) erklärten, heute würden neue Grünanlagen und Plätze erst endgültig fertiggestellt, wenn man erkennen könne, wie Menschen ihre Laufwege über den Platz nehmen. Dann erst würden Wege angelegt und Grünzonen eingerichtet. Hier müsse nun die Neuplanung für die Grünanlage auch um die bereits bestehenden Wege geschehen. Einig war sich das Gremium, dass bei der Planung auch die Bürger einbezogen werden sollten. Aber auch der Ortsbeirat könnte gegebenenfalls der Verwaltung beratend zur Seite stehen.

 

Autor: kga

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