Die Bläserklasse der Heinrich-Mumbächer-Grundschule eröffnete musikalisch den Adventsmarkt. Foto: kga
Manfred Lippold und Claudia Siebner eröffneten den Adventsmarkt. Foto: kga

BRETZENHEIM – Auf dem Kirchplatz von St. Georg drängten sich am zweiten Adventswochenende die Menschen. Zu Hunderten waren sie am Samstag gekommen, um der Eröffnung des zweitägigen Bretzenheimer Adventsmarktes durch Ortsvorsteherin Claudia Siebner und dem Vereinsringvorsitzenden Manfred Lippold beizuwohnen. Auch die beiden Pfarrer – von St. Georg Markus Kölzer und von der Philippusgemeinde Sascha Heiligenthal – grüßten von der Bühne. „Geht es euch allen gut?“, rief Lippold und ein begeistertes lautstarkes „Ja“ kam zur Antwort. Eine lange Liste prominenter Gäste arbeitete Lippold bei der Begrüßung ab. Endlich dürfe wieder gefeiert werden, freute sich Siebner, die die „besondere Atmosphäre“ im Schatten von St. Georg und unter dem riesigen Kastanienbaum hervorhob. Vereine und Institutionen haben für den ersten Adventsmarkt nach der Coronapause alles gegeben und präsentierten im weihnachtlichen Lichterglanz ein breites Angebot an Speisen und Getränken, aber vor allem auch an möglichen Geschenken. Als Weihnachtsengel in blauem Samt schlenderten die Brezelprinzessinnen Angelika Meißner und Liv Janine Wolf über den Platz und vertraten ihre auf Reisen befindliche Brezelkönigin Michelle Steinhauer.

Als Weihnachtsengel waren die Brezelprinzessinnen Angelika Meißner (li.) und Liv Janine Wolf dabei. Foto: kga
Ein Blickfang waren die lebendigen Schafe. Foto: kga

Süßwaren, Mainzer Honig, weihnachtliche Kerzengestecke und Baum- und Wandschmuck, Figuren aus Speckstein und gehäkelte Tiere aus Wolle, Bücher, Gemälde, Taschen und Gefilztes – wer nach Geschenken Ausschau hielt, konnte an den Ständen rings um den Platz und bis hinunter ans Rathaus sowie im Dantehaus fündig werden. Wer hat schon aus Papier gefertigte Armbänder oder Obstschalen gesehen?  Rings um die Glühwein- und Bratwurststände standen die Gäste beim gemütlichen Plausch zusammen, es gab Suppe und Klöße, Wildgebratenes und Asiatisches.  Aber auch Waffeln und Crepes und sogar bei der Zuckerwatte bildete sich eine lange Schlange. Für die kleinen Gäste waren vor allem die vier Schafe des Vereins „Lebendige Römersteine“ ein Magnet. Die „Wollknäuel“ störten sich nicht an dem Trubel und kauten gemütlich ihr Heu vor der kleinen Krippe unter dem Kastanienbaum.  Für die Unterhaltung sorgte musikalisch gleich zu Beginn die Bläserklasse der Heinrich-Mumbächer-Schule. Dann folgten bis in den späten Nachmittag hinein Gruppen der örtlichen Kitas und Kindergärten, die mit Weihnachtsliedern und Tänzen das Publikum begeisterten.  Ein Highlight am Samstag war die Versteigerung einer vom Holzkünstler Walter Stenner gefertigten Weihnachtskrippe zu Gunsten der Kinderkrebsstation der Mainzer Uniklinik. Hierbei kam ein Betrag von 371 Euro zusammen, den Manfred Lippold spontan auf 400 Euro erhöhte.

Auch die Schmuckwerkstatt hatte einen Stand. Foto: kga

Autor: kga

 

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