Das Symbol des 1250-Jubiläums von Laubenheim gab es in gehäkelter Form zu kaufen. Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach

LAUBENHEIM – Der Adventsmarkt in Laubenheim präsentierte sich in neuer Aufmachung. Organisiert vom Gewerbeverein, sollte der vorweihnachtliche Markt vorerst ein Probelauf werden. „Nach Corona wollten wir etwas Neues den Menschen anbieten, etwas in einer Atmosphäre, die näher an einen Weihnachtsmarkt herankommt“, erklärte der Gewerbevereinsvorsitzende Ekkehard Schenk. Unlängst für die nächste Amtszeit gewählt, freute er sich über die Veranstaltung, die nicht nur an einem, sondern an zwei Tagen die Besucher erfreuen sollte.

Umgezogen ist der Adventsmarkt auf den Longchampplatz vor die Ortsverwaltung. Im neu gestalteten Park hätte man ohnehin etwas weniger Platz, schätzte Schenk. Jene „Neue Mitte“ des Stadtteils schwebt den Verantwortlichen für die lokale Entwicklung aus Politik und Gesellschaft ohnehin seit Langem als ein belebter Mittelpunkt für das öffentliche Leben in Laubenheim vor.

Der Adventsmarkt soll künftig am Longchamplatz heimisch werden.
Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach

„Rund um den Platz finden wir eine bessere Infrastruktur.“ So stand beispielsweise die Toilette im Rathaus den Besuchern zur Verfügung. Die Stände der Kunsthandwerker und Hobbykünstler fanden einen warmen und gemütlichen Platz in den Räumen des Kindergartens. Draußen stellte allein der Gewerbeverein drei größere Marktstände mit Speisen und Getränken. Auch das Museum in der Ortsverwaltung durfte besichtigt werden. Auf dem Platz verstärkte bunte Illumination die besinnliche Stimmung. „Es ist jetzt eine ganz andere Nummer“, fand Schenk. Gemeinsam mit Ortsbeiratsmitglied Gabriele Müller (Grüne) wünschte er den Marktbesuchern schöne Erlebnisse. Beide dankten den freiwilligen Helfern, insbesondere Andrea Rosenwald und Harald Groß. „Ohne deren Engagement wäre das alles gar nicht möglich.“ Weihnachten sei nicht fern, sagte Schenk. „Lassen Sie sich inspirieren, schauen Sie, ob Sie hier Geschenke finden.“

Gewerbevereinsvorsitzender Ekkehard Schenk eröffnete gemeinsam mit Gabriele Müller vom Ortsbeirat den Adventsmarkt. Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach

Sollte der Probelauf gelingen, verriet der Vorsitzende im Gespräch mit Journal Lokal, werde im nächsten Jahr, dem Jubiläumsjahr von Laubenheim, der Adventsmarkt größer gestaltet. Die Vorzeichen des 1250. Jubiläums, das an die erste urkundliche Erwähnung von Laubenheim als Nubenheim erinnert, finden sich inzwischen auf zwei Fahnen, die der Wind am Eingang zur Ortsverwaltung hin und her bewegte. Sie zeigen das Jubiläums-Logo: einen Storch über dem Schriftzug „1250 Jahre Laubenheim am Rhein“ und Weintrauben. Gehäkelte Störche in unterschiedlichen Größen konnten die Besucher an einem der Stände erwerben. Der Erlös soll in die Kasse für die kommenden Feierlichkeiten fließen.

Das Duo „Tanja und Udo“ spielte am ersten der beiden Tage nicht nur besinnliche Hits.
Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach

Den Einstieg in die vier vorweihnachtlichen Wochen beim Adventsmarkt begleitete Musik. Nach der Eröffnung spielte das Duo „Tanja und Udo“ aus Gau-Bischofsheim Hits der 1960er- bis 1980er-Jahre. Am zweiten Tag erfreute der Kinderchor der Musikschule Christ das Publikum, aber auch ein Puppentheater und insbesondere der Nikolaus die Kinder.

 

Autor: Gregor Starosczyk-Gerlach

Teilen
Vorheriger ArtikelKekse, Kunst und Kinderlachen
Nächster ArtikelTrauer um Bernd Sack
Ich schreibe und fotografiere seit 2013 für die Lokale Zeitung. Die Begeisterung für die Lokalmedien entdeckte ich während des Studiums der katholischen Theologie und habe seit 2007 für Lokalzeitungen, öffentliche Einrichtungen und Online-Medien gearbeitet. Mich fasziniert der wunderbare Alltag. Unterwegs bin ich für Themen in Ingelheim, VG Heidesheim, Budenheim, Rheinhessen, in Mombach, Ebersheim, Hechtsheim.