Der Weihnachtstaler 2022. Foto: Claudia Röhrich

MAINZ – Gemeinsam mit der Mainzer Volksbank und der Firma EuroMint gibt die Landeshauptstadt den „Mainzer Weihnachtstaler 2022“ heraus. Der Weihnachtstaler widmet sich der Serie „Historische Gebäude in Mainz“ – was trefflich mit dem Kurfürstlichen Schloss begann, wird nun 2022 mit einer der ältesten Kirchen von Mainz weitergeführt. Im Jahr 2022 schmückt der Weihnachtstaler auf der Vorderseite die Katholische Kirche St. Peter, das beliebte Sammlerstück die zu den ältesten barocken Hallenbauten der Landeshauptstadt zählt.

Pfarrer Thomas Winter, Pfarradministrator der Gemeinde St. Peter und St. Emmeran, freute sich über die Ehre die seiner Kirche erteilt wurde. Das imponierende Kirchenbauwerk wurde von 1749 bis1756 erschaffen mit den zwei markanten Zwiebeltürmen und überdauerte den ersten mächtigen Luftangriff auf das Mainzer Stadtgebiet im Zweiten Weltkrieg.

Durch die folgenden Angriffe wurde die St. Peter dann annähernd ausnahmslos vernichtet und nach dem Krieg nachgebildet. Der baulichen Instandsetzung des Innenraums folgte 1955-1962 der Wiederaufbau der 59 Meter hohen Fassadentürme mit den verschieferten zwiebelförmigen Helmen. Heute ist man imstande im Kircheninnern Kleinode aus den vergangenen Jahrhunderten bestaunen zu können, wie etwa das Kunstwerk die mächtige Kanzel des Johannes Förster, das große Deckenfresko von Karl Manninger 1981 und 1984 und insbesondere das mittelalterliche Vortragekreuz aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.

Der Mainzer Weihnachtstaler wird abermals in zwei Versionen dargeboten. Es erschien eine 999 (Gewicht 8,5 Gramm) Feinsilber-Prägung für 69 Euro sowie eine 999.9 (Gewicht 7,7 Gramm) Feingold-Variante für 999 Euro, welche abgeschieden fabriziert wurden.

Pro verkaufter Silberprägung wird es eine Spende in Höhe von 2,00 Euro und pro verkaufter Goldprägung von 10,00 Euro geben.

 

Autor: Claudia Röhrich

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Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.