Michael Worch, Geschäftsführer der Mainzer Netze GmbH, den Technischen Vorstand der Mainzer Stadtwerke AG, Dr. Tobias Brosze und Projektleiter Kai Schütz beim symbolischen Spatenstich im Wasserwerk Eich. Foto: Mainzer Stadtwerke

MAINZ – Das Wasserwerk der Mainzer Stadtwerke AG in Eich soll künftig bei unveränderter Jahresentnahme in den Sommermonaten mehr Wasser fördern, um den wachsenden Trinkwassertagesbedarf in Mainz und dem Umland an heißen Sommertagen zu decken. Die mit der Trinkwassergewinnung und -verteilung beauftragte Stadtwerke-Tochter Mainzer Netze GmbH hat jetzt den Startschuss gegeben zur Erweiterung und zum Umbau des Wasserwerks.

Ziel: In Eich sollen mittelfristig bis zu 1750 Kubikmeter Trinkwasser pro Stunde ins Trinkwassernetz eingespeist werden. Bislang liegt die Spitzenleistung bei 1250 Kubikmetern pro Stunde. Der Technische Vorstand der Mainzer Stadtwerke AG, Dr. Tobias Brosze, sowie Netze-Geschäftsführer Michael Worch informierten sich bei Projektleiter Kai Schütz vor Ort über die Arbeiten.

Insgesamt verfügt die Unternehmensgruppe Mainzer Stadtwerke AG über drei Wasserwerke. Neben der Anlage in Eich versorgen noch die beiden Wasserwerke Hof Schönau bei Rüsselsheim und die Anlage auf der Petersaue zwischen Mainz und Wiesbaden gut 265 000 Bürgerinnen und Bürger in Mainz, Teilen von Rheinhessen und im Landkreis Groß-Gerau mit Trinkwasser. Sorgen bereitet den Trinkwasserversorgern vor allem der seit einigen Jahren zu verzeichnende starke Anstieg des Wasserverbrauchs während der Hitzeperioden im Sommer.

Während die Mainzer Netze den üblichen Wasserverbrauch der Kundinnen und Kunden (mit seinen Hoch- und Niedrigphasen) über das Jahr hinweg weiterhin gut bewältigen können, stellen die stark steigenden Spitzenverbräuche in Extremsommertagen die Wasserversorger zunehmend vor Herausforderungen. „Wir begegnen diesen Herausforderungen zum einen mit verstärkten Investitionen in unsere Wasserinfrastruktur“, erläutert Michael Worch.

Bis 2026 werden das voraussichtlich etwa 90 Millionen Euro sein. Hauptschwerpunkte liegen dabei zunächst in der Steigerung und Flexibilisierung der Produktionskapazitäten in den Wasserwerken in Eich, Hof Schönau und Petersaue sowie in der Fortführung der Erneuerung der knapp zehn Kilometer langen Trinkwassertransportleitung von Hof Schönau nach Mainz.

 

Autor: red

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