Die Pflege des Weges parallel zur Straße "An den Platzäckern" beschäftigte den Draiser Ortsbeirat. Foto: Claudia Röhrich

DRAIS – Der Weg parallel zur Straße „An den Platzäckern“ hinter der Häuserreihe beschäftigte den Draiser Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung. Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger (Grüne) erläuterte den Hintergrund: „Der circa fünf Meter breite Streifen ist kein öffentlich gewidmeter Weg und hat keine Erschließungsfunktion. Es handelt sich vielmehr um eine Versorgungstrasse mit unterirdisch liegendem Kanal und Leitungen. Ein Ausbau oder eine intensive Pflege des Flurstücks war und ist daher nicht vorgesehen. Durch die zweimalige Mahd pro Jahr im Juli/August und Oktober, zusammen mit dem den angrenzenden Wiesen gesäumten Heckenstreifen, bleibt ein informelles Wegeangebot für Fußgänger und Radfahrer bestehen. Der entsprechende Wiesenpfad zeigt, dass eine starke Nutzung nicht erfolgt. Das Befahren mit motorisierten Fahrzeugen ist nur den Pflegefahrzeugen gestattet.“

Erika Best (CDU) wusste aber, dass der Weg irgendwann im Oktober gut begehbar war, aber im Juli/August nicht. Sie wird nächstes Jahr Ausschau halten, ob dann in den Sommermonaten der Mähpflicht nachgekommen wird.

Es gab noch ein Dankesschreiben der katholischen Kirche, in dem sich speziell die Bücherei über eine Spende freut. In der Einwohnerfragestunde meldete sich Dr. Matthias Dietz-Lenssen (SPD) zu Wort: „Leider macht unser Bäcker zu. Es kann nicht sein, dass dann der Ortsteil Drais weder eine Verkaufsstelle noch einen Automaten für Busfahrkarten hat, dies ist einmalig im ganzen Mainzer Stadtgebiet und gehört schleunigst geändert.“ Joachim Kleintitschen (CDU) bemängelte, dass am Volkstrauertag nur die CDU-Fraktion vor Ort vertreten war und bat darum, dies im nächsten Jahr zu ändern. Während Alban Schüler (CDU) sich die Frage stellte, wie es inzwischen um die Container der Kita an der Sportanlage bestellt ist.

 

Autor: Claudia Röhrich

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Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.