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Meisterwerke aus 1000 Jahren

MAINZ – Der Mainzer Domschatz galt einst als einer der bedeutendsten des Abendlandes, doch 1803 ließ ihn der letzte Mainzer Erzbischof Karl Theodor von Dalberg aus Furcht vor französischen An_sprüchen einschmelzen. Die Sonderausstellung „Der Mainzer Domschatz – Meisterwerke aus 1000 Jahren“ stellt die Entwicklung und das Ende dieses „alten“ Schatzes vor und präsentiert, erstmals vereint in einem Raum, jene Objekte, die seinerzeit der Vernichtung entgangen und heute noch vor Ort erhalten sind.

Seither ist der „neue“ Domschatz wieder auf etwa 400 Goldschmiedearbei_ten angewachsen. Dabei handelt es sich um liturgische Gerätschaften aus 1000 Jahren; sie stehen im Zentrum der Sonderausstellung und werden in einem umfangreichen Auswahlkatalog publiziert.

Hierzu zählen neben Werken aus dem Umfeld von Erzbischof Willigis (975-1011) und weiteren Exponaten aus mittelalterlicher Zeit auch barocke Spitzenstücke wie die heute noch in der Liturgie genutzte „Große Prunkmonstranz“ oder die vom französischen Kaiser an Bischof Colmar (1802 – 1818) geschenkte Napoleonsgarnitur. Ein eigener Raum der Sonderausstellung beherbergt ausschließlich Objekte, die in den letzten zehn Jahren den Weg aus der Liturgie in die museale Obhut genommen haben.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 25. November, um 11.00 Uhr in der Memorie des Domes. Zu sehen ist sie bis 19. März.

 

Autor: red

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