Ensemble Vocale Mainz. Foto: privat

INGELHEIM – „Ein Lobgesang für die Gottesmutter“, lautet der Titel des Weihnachtskonzertes mit dem Ensemble Vocale Mainz in der Burgkirche Ingelheim. Im Blickfeld der Darbietungen stehen Vertonungen marianischer Gesänge. Das Motto des Konzerts folgt dem gleichnamigen Werk des englischen Komponisten John Tavener. Der Musiker, der 1977 zum russisch-orthodoxen Glauben konvertiert ist, widmet der biblischen Gottesgebärerin zwei Werke mit dem Titel „A Hymn to the Mother of God“. In der russisch-orthodoxen Kirche wird Maria eine mystische Kraft zugesprochen. Sowohl in der Musik von Tavener als auch in den Werken des norwegischen Komponisten Ola Gjeilo sind diese sphärischen Klänge zu hören.

Zum A cappella-Programm des gemischten Chores mit etwa 30 Sängerinnen und Sängern, die unter der Leitung von Johannes Herres stehen, gehören am 17. Dezember Werke von John Tavener, Ola Gjeilo, Giovanni Pierluigi di Palestrina, Tomás Luis de Victoria, Sergei Rachmaninow, Trond Kverno, Józef Kromolicki und Max Reger.

Die Marien-Verehrung hat in der römisch-katholischen Kirche eine lange Tradition. So reichen die Wurzeln von Marienliedern wie „Alma redemptoris mater“ und „Ave maris stella“ bis ins 8./9. Jahrhundert zurück. Seitdem sind sie fest in der Liturgie verankert. Der Gottesmutter Maria sind viele Hymnen gewidmet, die von zahlreichen Komponisten aller Epochen musikalisch umgesetzt wurden. Auch andere Kirchen wie zum Beispiel die russisch-orthodoxe verehren Maria.

Das Konzert beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Autor: red

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