Ehrengäste beim Schlachtfest waren die Brezelmajestäten Angelika Meißner, Michelle Steinhauer und Liv Janine Wolf (v.l.). Foto: Oliver Gehrig

BRETZENHEIM – Zum achten Mal veranstalteten die Handballerinnen und Handballer der SG Bretzenheim jetzt ihr Schlachtfest in und vor der TSG-Halle. Wer es lecker und deftig mag, kam voll auf seine Kosten und hatte die Qual der Wahl zwischen Gekochtem mit Brot, der Schlachtplatte, dem Wurstteller, Rahmschnitzel, Leberknödel mit Kartoffelpüree und Sauerkraut sowie der Worschtsuppe mit Brot. Sämtliche Fleisch- und Wurstwaren stammten von der Metzgerei Luckas aus Heidesheim. Der Erlös des Schlachtfestes fließt in die Jugendabteilung der SG Bretzenheim.

Die Brezelmajestäten übernahmen den Fassbieranstich. Foto: Oliver Gehrig

„Schön, dass es endlich weitergeht“, sagte Jörg Bühler vom Organisationsteam, der gemeinsam mit Dennis Sackmann und Daniel Hamann nach drei Jahren Coronapause die Koordination übernommen hatte. Insgesamt waren rund 40 Helferinnen und Helfer beim „Wutzeteam“ im Einsatz, darunter auch die Zweitligahandballerinnen Anika Schmitt und Jana Stolle von den Ischn. Im Inneren gab es für die jungen Gäste zahlreiche Möglichkeiten, sich auszutoben, darunter zwei Hüpfburgen, Ringe und mehrere Trampoline. An der Kuchentheke gab es Kaffee und Kuchen gegen eine Spende. Den Fassbieranstich übernahmen traditionell die Brezelmajestäten. Brezelkönigin Michelle Steinhauer alias Michelle I. und die beiden Brezelprinzessinnen Liv Janine Wolf und Angelika Meißner teilten sich diese Aufgabe. Es war bereits der zehnte Einsatz der drei Brezelmajestäten seit ihrer Inthronisierung im Juni.

Der Platz vor der TSG-Halle war gut gefüllt. Foto: Oliver Gehrig

Einen besonderen Dank richtete Jörg Bühler an den Vorstand der SG, der den Verein gut durch die Pandemie geführt habe. Derzeit hat die SG 28 Teams – 19 Jugendteams sowie vier Herren- und fünf Damenmannschaften. Acht Teams gelang der Aufstieg in die höhere Liga, und fünf Damenteams seien Rekord in Rheinhessen. Bühler: „Das gab es noch nie, die Arbeit der mehr als 50 Trainerinnen und Trainer macht sich bezahlt.“

Die Kleinen tobten sich auf der Hüpfburg aus. Foto: Oliver Gehrig

 

Autor: Oliver Gehrig

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Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.