Start Gesellschaft Man ist auf einem guten Weg

Man ist auf einem guten Weg

MAINZ – Die Umgestaltung des „Jockel-Fuchs-Platzes“ geht in die nächste Phase. Der Stadtvorstand hat sich in seiner jüngsten Sitzung darauf verständigt, dem Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen eine entsprechende Beschlussvorlage zu empfehlen. Demnach stellt die Stadt Mainz der Rheingoldhalle GmbH & Co. KG eine Million Euro bereit, um die Planungskosten abdecken zu können.

„Die gute Nachricht vorweg: Wir haben im Rahmen einer Vorstudie geprüft, ob die Öffnung des Jockel-Fuchs-Platzes über eine großzügige Freitreppe mit entsprechend barrierefreiem Zugang machbar ist und uns dafür mit der unteren und der oberen Denkmalschutzbehörde, der GDKE und dem Behindertenbeauftragten der Stadt Mainz abgestimmt“, erklärt Oberbürgermeister Michael Ebling und ergänzt: „Es ist zwar noch ein gutes Stück bis zur Baugenehmigung, aber wir sind auf einem guten Weg“.

Die Umgestaltung des Jockel-Fuchs-Platzes war in den letzten Jahren ein immer wiederkehrendes Thema von Anfragen an die Stadt. „Es hat sich aber auch gezeigt“, ergänzt Bürgermeister und Finanzdezernent Günter Beck, „dass die angedachte Umplanung ohne eine urheberrechtliche Synchronisation mit der Ursprungsplanung des Architekturbüros Jacobsen + Weitling nur schwer möglich ist.“

Als nächstes kann nun die Grundlagenermittlung starten, dann folgen die nächsten Planungsschritte bis zu Baugenehmigung, die dann die bauliche Umsetzung ermöglichen wird. Dabei geht es um den Anbau und die Integration einer Freitreppe mit barrierefreier Anbindung des Jockel-Fuchs-Platzes mittels Rampen an die Uferpromenade und zugleich um eine Umgestaltung des Jockel-Fuchs-Platzes. Das gesamte Areal „Rathaus, Jockel-Fuchs-Platz, Brückenturm“ ist und bleibt Bestandteil einer Denkmalzone.

Eine erste Kostenschätzung für die Gesamtmaßnahme beläuft sich nach derzeitigem Vorplanungsstand auf 7,8 Millionen Euro, wobei die Freitreppe und Rampe ca. 3,8 Millionen und die Umgestaltung des Jockel-Fuchs-Platzes ca. 4 Millionen kosten könnte. „Wir sagen das mit aller Vorsicht und im Bewusstsein, dass sich Baukosten in dieser Zeit nur schwer prognostizieren lassen“, so Beck.

Sowohl Stadtvorstand als auch die Verantwortlichen der Rheingoldhalle GmbH & Co. KG zeigten sich zuversichtlich, dass eine genehmigungsfähige Lösung gefunden wird.

 

Autor: red

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