Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch überreicht einem Mädchen einen gefüllten Turnbeutel. Foto: Ellen König/Stadt Mainz

MAINZ – Für Kinder im Vorschulalter aus ukrainischen Flüchtlingsfamilien, die kurz vor der Einschulung stehen, hat das Amt für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund Mainz ein zweimonatiges Programm entworfen, um diese Kinder auf die Einschulung in die Grundschule vorzubereiten.

Jetzt informierten Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch und die Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes/Orts- und Kreisverband Mainz, Katharina Gutsch, in der Goethe-Grundschule zusammen mit Pascal Noormann, Leitung Kinderhaus Blauer Elefant‘ (Deutscher Kinderschutzbund Mainz) und Rosemarie Gilla (Sachgebietsleiterin Kindertagespflege im Amt für Jugend und Familie) über das Projekt „Übergang in die Grundschule für ukrainische geflüchtete Kinder“.

Acht ukrainische Kinder nahmen teil. Sie erhielten zum Abschluss einen Turnbeutel der Stadt Mainz, gefüllt mit Buntstiften, dem Baustellen-Malbuch des Quartiermanagements Neustadt und einem Schlüsselanhänger des Open Ohr Festivals.

„Um es vorwegzunehmen: Es gab durchweg positive Rückmeldungen von den Kindern und Eltern“, berichteten Sozialdezernent Lensch und Katharina Gutsch, Geschäftsführerin Deutschen Kinderschutzbundes Mainz. „Das Projekt trägt zum ´Ankommen´ der Familien in der Stadt Mainz bei. Dabei stehen für die Kinder das Kennenlernen der Schule und dessen Abläufe, Sprachförderung aber auch die Vernetzung und Unterstützung der Eltern im Fokus des Projekts.“ Grundlage war das Konzept „Schulzeit“ des Deutschen Kinderschutzbundes, dessen Fachkräfte das Projekt betreuten.

Für die ukrainischen Kinder, die im Jahr 2023 in die Schule gehen sollen, strebt das Amt für Jugend und Familie ebenfalls eine besondere Förderung an, deren Konzept es im Laufes des aktuellen Schuljahres erarbeitet.

 

Autor: red

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