„Se Bummtschacks“ mit Frontmann Sven Hieronymus heizten ein.

MARIENBORN Nach mehr als zwei Jahren Pause startete der Karnevalverein der Marienborner Brunnebutzer mit einem Sommerfest wieder durch. Mit dabei waren neben den Fastnachtern auch alle Freunde und Bekannte, Unterstützer sowie alle Interessierte eingeladen. Im lauschigen Marienborner Pfarrgarten begann das Sommerkonzert um 18.11 Uhr.

Gut gefüllt war der Pfarrgarten. Fotos: Claudia Röhrich

Brunnebutzerpräsident Volker Wagner und Sitzungspräsident Marcus Schwalbach grüßten die Gäste und forderten alle auf, jetzt schon Karten für die kommende Kampagne zu bestellen. Dann startete das Programm. Kevin Wagner machte den Anfang. Das Eigengewächs der Brunnebutzer unterhielt als hüftschwingender Volks-Rock’n’Roller mit seinem Lied „rot, weiß, blau, gelb“ den ganzen Pfarrgarten.

„De Härtschd“ alias Oliver Betzer aus Frankenthal hatte zwei Lieder mitgebracht. einmal das „Schorleschutzgebiet“, darin erklärte er das Dahner Felsenland zum Schutzgebiet und dann noch „Der Morgen danach“. Schwalbach kündigte an: „Die Band, die jetzt auf die Bühne kommt, begeistert seit 25 Jahren.“ „Se Bummtschacks“ mit Frontmann Sven Hieronymus spielten Songs wie „Wir sind nur ein Karnevalsverein“ und „Und ein Schwein fällt vom Himmel“.

„Die Fleischworschtathlete“ mit Benny Scholian und Mathias Gall.

Danach kamen „die Fleischworschtathlete“, Benny Scholian und Mathias Gall am Sousafon und an der Gitarre, mit Songs wie „Männer mit der Narrenkapp“ und „Darf’s noch a bisserl mehr sein“, alles schön zum Mitsingen.

Die Meenzer drei Zibbelkappe, zwei an der Gitarre und eine am Mikro, begeisterten mit Songs wie „drei, zwei, eins“ oder „Tomatenmark.“ Sabine Biermann besang die rheinhessische Lebensart, während Ferdinand Zylla und Carsten Selzer sie mit den Gitarren begleiteten. Eva Kumant sprang für Julia Döring ein, eine wahre Wucht am Akkordeon und an der Trompete. Sie begab sich auf eine Musikreise mit einem Potpourri an Schlagern.

Ciro Visone sang „Ciro – mach Amore mit mir“.

Ciro Visone sang in seinem Soloprogramm „Pizza, Amore“ italienische Lieder aus seinem Leben. Auch seinen größten Hit „Ciro, Ciro, Ciro – mach Amore mit mir“.  Das Publikum war begeistert. Obwohl die „Amigos del Sol“ aus keiner alteingesessenen Fastnachtsdynastie stammen, sind sie in der vierfarbbunten Szene herzlich aufgenommen worden. Mit „Take me Home“ sorgten sie nach einigen rockigen Knallern auch für ruhige Töne. Seit 2017 steht die Altrheingarde Ginsheim als reine Gesangsgruppe auf der Bühne. Mit viel Herzblut waren die zwölf Sänger und eine Sängerin bei der Sache mit „Des Lebe’ iss schee“.

Stimmungssänger Oliver Mager sang „Verliebt in eine Stadt.“ Schwalbach forderte gegen Ende der Bühnenshow die Besucher noch zum Bleiben auf. Alles im allem war es eine sehr gute koordinierte Veranstaltung mit hohem künstlerischen Wert.

Oliver Mager mit Band.

Für das leibliche Wohl war mit Speisen wie Bratwurst, Schnitzel, Pommes, Tortellini, Pizza und Getränken wie Wein, Bier und alkoholfreien Getränken gesorgt. Für die kleinen Narren gab es neben einer Hüpfburg einige Angebote zum Spielen.

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