150 Jahre Mainzer Stadtmission wurde insgesamt drei Tage lang gefeiert. Fotos: red

MAINZ – Um das Jahr 1872 Jahren fand sich in der Mainzer Mailandsgasse erstmals ein kleiner, pietistisch geprägter Kreis von Menschen zusammen, um sich fortan regelmäßig als Gebetsgemeinschaft zutreffen. Daraus entstanden ist die Mainzer Stadtmission, die als eigenständige evangelische Gemeinde seit genau 60 Jahren Am Kronberger Hof einen festen Sitz im Herzen der Mainzer Altstadt hat.

Das 150-jährige Jubiläum wurde mit einem dreitägigen Fest und vielen Gästen gefeiert. Einen stimmungsvollen und andächtigen Auftakt bot am Freitag ein Konzert- und Lobpreisabend mit Kris Madarasz, Sänger und Musikpastor der Frankfurt City Church.

Weniger besinnlich, aber umso aktionsreicher ging es am darauffolgenden Samstag beim Kinder_und Familienfest zu. Zwischen Römerpassage und Emmeranstraße tobten Kinder auf der Hüpfburg, spielten Minigolf und konnten kreativ werden. Vom Kinderlachen angezogen fanden auch viele zufällige Passanten aus der Fußgängerzone den Weg zur Mainzer Stadtmission und machten das Fest zu einem großen multikulturellen und interreligiösen Treffen, bei de die Kinder Sprachbarrieren beim gemeinsamen Spiel schnell überwanden.

Die hellen Räume des frisch umgebauten Gemeindehauses Am Kronberger Hof lockten viele auch ins Innere des Gebäudes, wo sie bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kommen konnten. Das hierbei geäußerte Interesse an der Gemeindearbeit und insbesondere deren umfangreicher christlicher Angebote für Kinder freut die Gemeindemitglieder sehr, die häufig viel Zeit investieren, um diese Gruppen ehrenamtlich zu betreuen. Viele der Gäste kündigten bereits an, künftig öfter mal hereinzuschauen.

Zum Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten stand am Sonntagmorgen noch ein Gottesdienst auf dem Programm, bei dem sich Stephan Holthaus, Professor für Christliche Ethik mit Schwerpunkt Wirtschaftsethik und Rektor der FTH Gießen, mit der Frage befasste, warum der Glaube heutzutage noch oder erst recht wichtig für unsere Gesellschaft ist.

 

Autor: red

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