Die Bürgerwiese mit dem Brunnen ist schon jetzt bei Familien beliebt. Der Ortsbeirat wünscht sich, dass dort ein Wasserspielplatz angelegt wird. Foto: Silke Jungbluth-Sepp

GONSENHEIM – Die Bürgerwiese soll nach dem Willen des Gonsenheimer Ortsbeirats einen Wasserspielplatz bekommen. Schon jetzt sei das Areal mit dem Spielplatz und der großen Freifläche ein wichtiger Begegnungsort für die Gonsenheimer. „Aber wir können mehr für die Kinder daraus machen“, betonte Mathias Huber (CDU).  Eine Brunnenanlage sei dort bereits vorhanden, sodass die Voraussetzungen gegeben seien, die Bürgerwiese mit einem Wasserspielbereich aufzuwerten, in dem die Kinder sich abkühlen, matschen und mit Wasser spielen können. „Nach Jahren des extremen Sparzwangs, in dem sogar die Brunnen abgeschaltet wurden, sollte jetzt wieder Geld in die Hand genommen werden, um solche Investitionen für unsere Kinder zu tätigen“, fordern CDU, FDP, ÖDP und SPD in einem gemeinsamen Antrag, dem der Ortsbeirat bei Enthaltung der Grünen mehrheitlich zustimmte. Huber machte deutlich, dass es viele Kinder etwa in der Elsa gebe, die keine Gärten haben und in den künftig zu erwartetenden Hitzesommern auch Abkühlung brauchen. „Wir sollten was für die nächste Generation tun“, betonte er.

 

Einstimmig wünscht sich der Ortsbeirat zudem einen Trinkwasserspender oder Trinkwasserbrunnen im Bereich der Breiten Straße. Die Verwaltung hatte 2020 einen ersten Vorstoß des Ortsbeirats in Sachen Trinkwasserbrunnen abgelehnt – mit Hinweis auf die bestehenden technischen Vorgaben und Hygienevorgaben, erläuterte Gudrun Schneider-Bauerfeind (SPD). Da inzwischen aber in Kommunen wie Andernach, Kaiserslautern und Worms Trinkwasserbrunnen installiert wurden, sollte dies nun auch in Mainz möglich sein. „Diese Brunnen müssen die Regeln ja auch erfüllen“, betonte Schmidt-Bauerfeind. Zumal das Land Rheinland-Pfalz schon 2019 das Förderprogramm „100 öffentliche Trinkwasserbrunnen“ aufgelegt habe. Ein Standort im Bereich der Einkaufsmeile Breite Straße sei sinnvoll, weil sie sehr frequentiert und im Sommer zudem sehr heiß sei, sagte sie. Denkbar sind nach Ansicht des Ortsbeirats unter anderem ein Standort an der Boulebahn, beim Markt oder vor der VR-Bank, aber auch auf dem Josef-Ludwig-Platz oder in der Pfarrer-Grimm-Anlage. „Welcher Standort sich eignet, müsste noch abgeklärt werden“, so Schmidt-Bauerfeind.

 

Autorin: red/Silke Jungbluth-Sepp

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