Ingelheimer Jugendliche erarbeiteten zum Tag für Afrike Stadtpläne. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Die Integrierte Gesamtschule Kurt Schumacher in Ingelheim nimmt seit vielen Jahren am Tag für Afrika der Aktion Tagwerk teil. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in den verschiedenen Bereichen und spenden das Geld, das sie einnehmen, für Projekte in Afrika. Unter anderem an eine Partnerschule in Ruanda. Erstmals wurde der Tag nun so gestaltet, dass die einzelnen  Jahrgänge unterschiedliche Projekte durchführten. Die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse engagierten sich beispielsweise sozial und unterstützten die städtische Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit im Rahmen der Integrationshilfe. 

Die Jugendlichen erarbeitetem gemeinsam mit der Stabsstelle einen Stadtplan für Neuankömmlinge in Ingelheim, gespickt mit Hinweisen zu wichtigen und interessanten Orten der Stadt. Mit großer Begeisterung haben sich die Jugendlichen dieser Aufgabe angenommen. Entstanden sind einfache Pläne für die unterschiedlichen Stadtteile mit interessanten Informationen für erste Anlaufstellen. Diese Pläne werden nun den Willkommensmappen beigelegt, die alle Menschen, die Asylbewerberleistungen bei der Fachstelle Asyl erhalten, bei ihrer Ankunft ausgehändigt bekommen. 

Sowohl die Jugendlichen als auch die Mitarbeitenden der Stabsstelle fanden die Zusammenarbeit sehr gewinnbringend. „Wir werden uns nächstes Jahr sehr gerne wieder beim Tag für Afrika einbringen“, so Dr. Dominique Gillebeert, Leiterin der Stabsstelle.

Teilen
Vorheriger ArtikelMitgliederzahlen haben sich positiv entwickelt
Nächster ArtikelGeschichtete Dreidimensionalität
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.