Die Pfarrer-Grimm-Anlage wird das ganze Jahr über rege genutzt. Foto: Oliver Gehrig

GONSENHEIM – Die Pfarrer-Grimm-Anlage zwischen Breite Straße, Kirchstraße und Pfarrer-Grimm-Straße gilt als lebendiges und grünes Herz von Gonsenheim. Vom Erdbeerfest über Vereinsfeste bis zum Adventsmarkt ist hier nahezu das ganze Jahr über viel los. Die beliebte Grünanlage war nun Thema in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates, der erstmals seit langer Zeit als Präsenzveranstaltung im Gonsenheimer Rathaus tagte. Einstimmig verabschiedete das Gremium einen Antrag der CDU an die Verwaltung, ein Gesamtgestaltungskonzept für die Pfarrer-Grimm-Anlage einzurichten.

„Die Pfarrer-Grimm-Anlage ist eine multifunktionale Einrichtung“, erläuterte Mathias Huber (CDU) den Hintergrund. Auch der Turnverein, die Pfadfinder und die Messdiener nutzten die Anlage, die auch als Ruhe- und Begegnungsstätte diene. „Ein Gesamtgestaltungskonzept sollte erarbeitet werden“, forderte Huber. „Dieses sollte mit dem Ortsbeirat abgestimmt werden.“ So hatte das Gremium in früheren Anträgen bereits die Aufstellung der alten historischen Gusslaternen in der  Grünanlage angeregt als erlebbare Gonsenheimer Geschichte. Mehrere alte Bäume seien gefällt worden. Diese sollten durch Neupflanzungen ersetzt werden. Auch der Vereinsring, der Gewerbeverein und die TGM sollten am Konzept beteiligt werden, ergänzte Ortsvorsteherin Sabine Flegel (CDU).

Die übrigen Fraktionen signalisierten Zustimmung. „Es ist ein guter Vorschlag, der nicht so aufwendig sein muss, wie er sich anhört“, sagte Wolfgang Oepen (FDP). Wichtig sei, auch die Jugendlichen zu integrieren. Auch die Aufenthaltsqualität sollte weiter verbessert werden, ergänzte Gudrun Schneider-Bauerfeind (SPD). Kleine, pragmatische Lösungen seien gefragt, so Martin Steinbronn (Grüne). Neue Sitzgelegenheiten, neue Wege, neue Lampen, alles müsse auf den Prüfstand, so die Fraktionen unisono.

In der Bürgerfragestunde meldete sich Caterina Wolfangel von der Elterninitiative „Sichere Schulwege“ zu Wort. Einige Poller seien zwar zur Erhöhung der Sicherheit errichtet worden, allerdings gebe es noch gefährliche Bereiche in der Schulstraße und in der Kirchstraße. In der Spielstraße Schulstraße werde viel zu schnell gefahren. Eine weitere Frage zum Gehwegparken beantwortete Ortsvorsteherin Flegel wie folgt: Das Gehwegparken werde gerade in der Jahnstraße umgesetzt. Dann folgten weitere Straßen. „Es wird nach und nach abgearbeitet“, versicherte die Ortsvorsteherin.

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Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.