Frauke Braun (AG Alter), Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch, Christiane Gerhardt (Seniorenbeirat) und Ortsvorsteherin Sabine Flegel haben Platz genommen. Foto: Stadt Mainz

GONSENHEIM – Das Projekt „beSitzbare Stadt“ hat zum Ziel, die Sitzgelegenheiten in den einzelnen Stadtteilen entsprechend der Bedürfnisse älterer Menschen zu ergänzen. Es wurde auf Initiative des Seniorenbeirats ins Leben gerufen.  Im Rahmen dieses Projektes konnte nun am Friedrich-Ebert-Platz in Gonsenheim eine neue Sitz- und Ruhebank aufgestellt werden. 

Möglich wurde die Aufstellung der Bank durch das Engagement der „Arbeitsgruppe Alter“ in Gonsenheim, einer AG, die sich zusammensetzt aus Institutionen, die Seniorenarbeit betreiben, und Vertreter der Stadt Mainz. 

Nach einer umfangreichen Begehung und Kartierung vorhandener Bänke im Stadtteil Gonsenheim kristallisierte sich der Friedrich-Ebert-Platz als optimaler Standort für eine neue Sitz- und Ruhebank heraus. So können vor allem auch ältere Menschen besser und leichter die Fußwege im öffentlichen Raum selbstständig erschließen. 

Das geeignete Bank-Modell wurde nach langer Vorarbeit der Arbeitsgruppe Alter sowie Gesprächen mit dem Grün- und Umweltamt, dem Seniorenbeirat der Stadt Mainz und der Koordinierungsstelle Offene Seniorenarbeit ausgewählt. Das Modell ist für Senioren besonders geeignet, unter anderem aufgrund seiner Sitzfläche aus Holz, Armlehnen und eine durchgehenden Verbindung zwischen Rückenlehne und Sitzfläche. 

Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch: „Die ‚Arbeitsgruppe Alter‘ hat sich für die neue Bank stark gemacht, was zeigt, wie wichtig das Engagement von Netzwerken vor Ort ist. Am geeigneten Ort aufgestellt kann eine Bank für ältere Menschen eine größere Mobilität und mehr Eigenständigkeit im Alltag bedeuten, denn sie bietet auf dem Weg, den es zu bewältigen gilt, eine Möglichkeit zum Ausruhen und Kraftschöpfen. Die Landeshauptstadt Mainz hat die ‚Arbeitsgruppe Alter‘ bei der Umsetzung des Projektes gerne unterstützt.“

Frauke Braun, Seniorenbeauftrage der TGM Gonsenheim und Mitglied der Arbeitsgruppe Alter: „Bei der Auswahl des Standortes der Bank hatten wir unter anderem die Senior:innen, die in der Elsa-Brandström-Straße leben, im Blick. Auf ihrem Weg Richtung Breite Straße und wieder zurück nach Hause haben sie nun die Möglichkeit, eine kleine Pause einzulegen.“

Durch ein Sponsoring der Stadtwerke in Höhe von 20.000 Euro sowie private Spenden und finanzielle Unterstützung der Stadt Mainz konnten insgesamt schon 37 Bänke im Stadtgebiet zusätzlich aufgebaut werden, zum Beispiel in der Altstadt, in Finthen, Gonsenheim, Hartenberg-Münchfeld, Hechtsheim, Laubenheim, Mombach, Neustadt und Weisenau.

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