Monika Nickels. Foto: Kreisverwaltung

INGELHEIM –  In 26 Jahren kann viel passieren. Zum Beispiel kann aus einer Kreisvolkshochschule (KVHS) als Ein-Frau-Betrieb eine der größten Volkshochschulen im Land Rheinland-Pfalz werden – mit 15 festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 20 örtlichen Leitungen und 320 Honorarlehrkräften sowie einem abwechslungsreichen Angebot an Kursen und Veranstaltungen.

Ihren Teil zu dieser Entwicklung beigetragen hat Monika Nickels, die vor 25 Jahren Geschäftsführerin der als Verein organisierten KVHS Mainz-Bingen wurde und jetzt in den Ruhestand geht.

Also Zeit für einen Rückblick auf bewegte Jahre. „Ich freue mich besonders darüber, dass wir uns personell so gut weiterentwickeln konnten“, sagt Monika Nickels. Denn nur mit einem guten Team seien die Ideen zu Bildung und Weiterbildung auch umsetzbar. Und natürlich mit einem Vorstand, der die Hauptamtlichen dabei unterstützt: „Ohne diese Unterstützung wären wir nicht weitergekommen.“

Das gelte sowohl für die Zeit, als Landrat Claus Schick kraft Amtes den Vorsitz innehatte, als auch jetzt, mit Landrätin Dorothea Schäfer an der Spitze. Der Erfolg ist messbar: Im Jahr 2005 erreichte die KVHS erstmals eine Qualitätszertifizierung. Und seitdem gibt es immer wieder Zertifizierungen die zeigen, auf welch gutem Niveau in der Konrad-Adenauer-Straße in Ingelheim gearbeitet wird. „Wir haben immer das angeboten, was von der Gesellschaft gebraucht wird. Und man hat uns machen lassen“, erklärt die scheidende Geschäftsführerin den Erfolg und dankt für das große Vertrauen.

Als Monika Nickels im Herbst 1996 ihren Dienst als Geschäftsführerin antrat, existierte die Kreisvolkshochschule bereits seit 25 Jahren. Für die neue Geschäftsführerin hieß dies anfangs vor allem: viel Überzeugungsarbeit leisten. Denn künftig sollte die Verwaltungsarbeit der damals 25 Außenstellen mehr und mehr in Ingelheim zentral erledigt werden – was dank technischer Neuerungen gut umsetzbar war. Heute gibt es noch 20 Außenstellen in den Kommunen.

 

Autor: red

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