Start Finthen „Katzenberg-Treff muss weiterarbeiten können“

„Katzenberg-Treff muss weiterarbeiten können“

FINTHEN – „Die Gemeinwesenarbeit in Mainz steht vor neuen Herausforderungen“, so ÖDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Claudius Moseler. Die ÖDP hat daher im Stadtrat mit Blick auf die hohen Gewerbesteuereinnahmen bereits gefordert, dass die vielen „kleineren“ Projekte absoluten Vorrang haben sollen, berichtet Moseler. Denn mit ihnen kann man einerseits viele Probleme gezielt angehen und lösen, aber auch die gerade in den Stadtteilen so wichtigen sozialen Gemeinweseneinrichtungen ausreichend unterstützen.

„Ein Beispiel hierfür ist das Interkulturelle Bürgerzentrum Katzenberg-Treff“, so das Finther Fraktionsgruppenmitglied Jürgen Sauer. Der ÖDP-Politiker betont, dass für den weiteren Betrieb der Einrichtung bereits ein höherer Bedarf an finanziellen Mitteln eingefordert wurde – aktuell würden für 2022 zusätzliche 25.000 Euro für die Arbeit am Katzenberg benötigt. „Zu einer Schließung darf es nicht kommen – diese vor Ort unbedingt notwendigen sozialen Angebote müssen für Finthen erhalten bleiben, insbesondere um weiterhin die vielen Ratsuchenden unterstützen, Kinder und Jugendliche begleiten und stärken zu können und Integration zu ermöglichen.“

ÖDP-Fraktionsvorsitzender Moseler hofft daher, dass das Sozialdezernat bei der Anmeldung der finanziellen Mittel für den anstehenden Haushalt 2023/2024 generell für die Gemeinwesenarbeit in allen Mainzer Stadtteilen den Finanzbedarf überprüft und die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellt, aber auch aktuelle Defizite beleuchtet. „Wenn wir das jetzt nicht proaktiv tun, sind mögliche Konsequenzen sicherlich teurer“, so Moseler. Die ÖDP wünscht sich daher von den laufenden Gesprächen gute Ergebnisse.

 

Autor: red

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