Diese Ladesäule am Lindenplatz wird gut genutzt. Foto: Oliver Gehrig

HECHTSHEIM – In Hechtsheim gibt es zwei öffentliche Ladesäulen für Elektroautos am Lindenplatz. Der Ortsbeirat sieht einen steigenden Bedarf und verabschiedete jetzt einstimmig einen SPD-Antrag an die Verwaltung, zu prüfen, ob weitere Stationen in Hechtsheim eingerichtet werden können. „Die beiden Ladestationen am Lindenplatz werden gut genutzt“, erläuterte Klaus Euteneuer (SPD) den Hintergrund. „Die Zulassungszahlen für E-Autos steigen. Und nicht jeder hat zu Hause eine eigene Steckdose, viele sind auf öffentliche Ladesäulen angewiesen.“ Bei der Suche nach Alternativstandorten sollte die Wahl allerdings nicht auf die stark frequentierte Umsteigehaltestelle „Mühldreieck“ fallen. Birgit Zehe-Clauß(FDP) forderte, dass die Verwaltung mögliche neue Standorte dem Ortsbeirat vor der Entscheidung vorlegen möge. Regina Molitor (Grüne) regte an, die Vogelsbergsiedlung und die Frankenhöhe in die Planung einzubeziehen.

Der ehemalige Spielplatz in der Lasallestraße hat keine Spielgeräte mehr. Foto: Oliver Gehrig

Weiteres Thema im Ortsbeirat war ein SPD-Antrag zur Aufwertung von ehemaligen Spielplätzen im Stadtteil. Die Stadtverwaltung soll prüfen, ob diese Spielplätze künftig wieder mit Spielgeräten ausgestattet und revitalisiert werden können. „Es gibt einige Grünflächen, die bei der Stadt Mainz mit dem Status ,ohne Spielgeräte’ aufgeführt werden“, erklärte Jan Dustin Kley (SPD). Dabei handele es sich um die Spielplätze Büdinger Straße, Im Zuckergarten, Lasallestraße, Teufelskaute und Wetteraustraße. Kley: „Die Stadt sollte überlegen, die Spielplätze wieder herzurichten.“ Zuvor sollten die Altersstrukturen in den betroffenen Wohngebieten überprüft werden, forderte Birgit Zehe-Clauß (FDP).

Mit einem Bewegungsmelder sollte der beleuchtete Radweg parallel zur Rheinhessenstraße zwischen Heuerstraße und Ludwig-Erhard-Straße ausgerüstet werden. Das fordert das Gremium in einem gemeinsamen Antrag von ÖDP, CDU, Freien Wählern und Grünen. „Es ist gut, dass der Weg angelegt wurde und beleuchtet wird“, betonte Prof. Felix Leinen (ÖDP). „Allerdings ist er die ganze Nacht beleuchtet, was zu einer erheblichen Lichtverschmutzung führt.“ Nach 22 Uhr sei dort außerhalb von Großereignissen wie dem Mainzer Oktoberfest niemand mehr unterwegs, bekräftigte Birgit Zehe-Clauß (FDP). Ein Bewegungsmelder könnte auch im Sinne einer Stromeinsparung für Abhilfe sorgen.

 

Autor: Oliver Gehrig

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Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.