Das Taubertsbergbad gehört zu den markanten Orten in HaMü. Foto: Oliver Gehrig

HAMÜ – Das Taubertsbergbad, die Eissporthalle, das Bruchwegstadion und das moderne Schützenhaus: Eine ganze Reihe markanter Gebäude und Orte befinden sich im Stadtteil HaMü. Der Ortsbeirat ist jedoch der Meinung, dass der Stadtteil auf der Porträtseite der Landeshauptstadt Mainz im Internet nur unzureichend repräsentiert wird. In einem einstimmig verabschiedeten CDU-Antrag fordert das Gremium die Verwaltung auf, die städtische Porträtseite über HaMü zu aktualisieren und richtig zu stellen.

Das Stadtteilporträt zu HaMü müsse dringend verbessert werden, erläuterte Rudi Hube (CDU) den Hintergrund. „Die Informationen sind dürftig und teilweise auch falsch.“ So habe sich die Einwohnerzahl inzwischen von rund 16.000 auf rund 18.000 erhöht. Weitere zu berücksichtigende Fakten seien das MED in der Wallstraße, das Berufsschulzentrum, das Peter-Cornelius-Konservatorium, das SWR-RLP-Funkhaus, die Alte Lokhalle, die Kunsthochschule, die Katholische FH, die Mainzer Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank, mehrere Studierendenwohnheime sowie die Minigolfanlage im Hartenbergpark. Der alte Jüdische Friedhof ist seit 2021 Unesco-Welterbestätte. Hube: „Wir stellen den Antrag, das Porträt zu aktualisieren.“ Ortsvorsteherin Christin Sauer (Grüne), die bei der jüngsten Sitzung verhindert war, habe mitgeteilt, dass eine Aktualisierung bereits in Auftrag gegeben ist. „Es besteht Handlungsbedarf“, unterstrich Jutta Lukas (CDU).

Weiteres Thema im Ortsbeirat war der Abriss der Hochstraße. Das Gremium fordert in einem einstimmig verabschiedeten Antrag von SPD, CDU und ÖDP an die Verwaltung, eine Überplanung der frei werdenden Flächen an der Hochstraßenbrücke vorzunehmen. „Eine Planung sollte stattfinden, bevor Investoren unsere Stadtentwicklung bestimmen“, begründete Jutta Lukas (CDU) den gemeinsamen Antrag. Walter Konrad (ÖDP) geht von einem Zeitfenster von fünf bis zehn Jahren aus, bis die Hochstraßenbrücke komplett abgetragen ist. Die derzeitigen Brückensanierungsarbeiten seien eine Sicherungsmaßnahme, ergänzte Rudi Hube (CDU). „Wir senden ein Signal“, so Jutta Lukas (CDU).

 

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Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.