Sozialdezernent Lensch besuchte die Kita in der Gleiwitzerstraße. Foto: ekö

OBERSTADT – Die Krippe Gleiwitzer Straße bietet 40 Ganztagsplätze für Kinder von acht Wochen bis drei Jahre in vierfesten Krippengruppen mit je 10 Plätzen an. Ihre pädagogische Arbeit orientiert sich an den Erkenntnissen und Erfahrungen der ungarischen Kinderärztin Emmi Pikler. Leiterin der Krippe ist Katrin Wilken. 

Sie und ihre Stellvertreterin Sabine Schütz berichteten zusammen mit dem Elternausschussvorsitzenden René Wawer und Elternausschussmitglied Christina Bast Sozialdezernent Eckart Lensch bei seinem Besuch, wie das Kitateam und die Familien die Corona-Pandemie bewältigen.

Während der Corona-Pandemie blieb die Krippe Gleiwitzer Straße durchgehend geöffnet – wenn auch mit Einschränkungen. Diese bestanden zum einen darin, dass pro Gruppe nur 5 Kinder betreut werden durften und die Trennung der einzelnen Gruppen auch im Außengelände der Kinderkrippe aufrecht erhalten wurde, informierte Katrin Wilken. Zum anderen wurden kurzzeitig hin und wieder bei Bedarf und stets in einvernehmlicher Abstimmung mit dem Elternausschuss Öffnungszeiten (beim Spätdienst) für einen Tag bis maximal drei Tage lang eingeschränkt.

Gerade einmal vier Corona-Infektionsfälle bei Kindern sind aufgetreten, jedoch hatten die betreffenden Kinder die Krippe länger nicht besucht, so dass die Krippengruppen der Einrichtung nicht davon berührt waren. 75 Prozent Beteiligung beim wöchentlichen Test durch die Malteser verzeichnet die Krippe. Seit kurzem gibt es auch die Möglichkeit zum täglichen Testen. 

Belastend sei durchaus, so stellvertretende Kitaleiterin Sabine Schütz, die coronabedingte Mehrarbeit, sei es, dass Kitaleitung bzw. die Stellvertretung in der pädagogischen Arbeit einspringen, sei es, dass zahlreiche zusätzliche, coronabedingte Büroarbeiten anfallen. Die Atmosphäre in der Kita sei dennoch sehr ruhig und ausgeglichen, so dass die Belastungen des Kitateams gar nicht bei den Kindern ankommen, stellt Sabine Schütz fest.

Das bestätigen auch Christina Bast und René Wawer. Die Beziehungen zwischen Kindern und Erzieher:innen seien auch nach längerer Abwesenheit von Kindern stabil geblieben. Erfreulich sei ohnehin die gute Zusammenarbeit mit dem Elternausschuss, mit dem auf kurzem Weg häufig ein schneller Konsens bei anstehenden Themen erzielt werde – auch das eine Entlastung für beide Seiten. 

Gelitten habe eher der sonst übliche Austausch zwischen den Eltern selbst, da es in der Zeit der Corona-Pandemie kaum möglich sei, mangels persönlicher Begegnung gute Kontakte zu knüpfen. 

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