In Impfzimmer 1 versorgt Impfarzt Dr. Julian Graf Impfling Rouven Höll mit dem gewünschten Impfstoff. Foto: Claudia Röhrich

MOMBACH – Auf der Online-Terminbuchungsseite für die von „Mombach hilft“ initiierten neuerlichen Impfaktion „Mombach impft neu“ in der MTV-Turnhalle konnte man sich in wenigen Schritten einen Termin buchen. Auch diesmal konnten Erst-, Zweit-, und Booster-Impfungen in der MTV-Halle in Mainz-Mombach vorgenommen werden.

Schon bevor sich die Türen am Morgen öffneten, warteten die Impfwillige geduldig auf dem Parkplatz. Hier und auch bei der Abgabe sowie beim Abfüllen des Impfstoffs arbeiten viele fleißige Helfer für die gute Sache. 

Impfarzt Julian Graf hatte wie schon bei der ersten Impfaktion von Mombach hilft seine Beziehungen spielen lassen und die Helfer mobilisiert. „Knapp 600 Impfungen waren es vor vier Wochen. Es war ein langer Tag, und dieses Mal sieht es nicht nach einem solchen Marathon aus.“ Es gebe immer noch genug, die nicht geimpft sind, betonte er. 

Im Wartebereich nach erfolgter Impfung wurden die Personen noch einmal gebeten, 15 Minuten Platz zu nehmen, falls es zu Beschwerden kommen sollte, da hier im Impfzentrum ein Helfer oder der impfende Arzt als erster Ansprechpartner zur Seite stand. Der letzte Schritt für die Patienten war die Abgabe der personalisierten Unterlagen, mit denen man später in der Apotheke die Zertifikate besorgen kann.

Die Vorsitzende von „Mombach hilft“, Daniela Gönner, berichtete, dass beim ersten Mal mit zwei Ärzten geimpft wurde. „Die Impfaktion ist sehr gut aufgestellt, die mehrsprachigen Impflotsen tragen hierzu auch bei, besonders bei der Verständigung, es konnten hier viele Vorurteile Betreff des Impfens aus dem Weg geräumt werden.“ Außerdem bot der Turnverein an diesem Tag eine kostenlose Betreuung für Kinder an. Ein älterer Bürger nahm bei Voranmeldung die Hilfe des kostenlosen Fahrdienstes in Anspruch. 

120 Anmeldungen lagen diesmal vor. Insgesamt wurden bei dieser Aktion 150 Personen geimpft.

Teilen
Vorheriger ArtikelInsgesamt 1200 Euro eingenommen
Nächster ArtikelDem Bus nicht hinterherschauen müssen
Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.