Foto: Kristina Schäfer

MAINZ – Die Beschäftigten der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration haben gemeinsam mit Kollegen des ZDF ein neues Elektro-Lastenfahrrad in Betrieb genommen.

Es ist das erste Mal, dass ein solches Lastenfahrrad mit Kabine und abgeschlossener Transportbox zum Einsatz kommt. Seit fast 30 Jahren arbeiten in der sogenannten „ZDF-Außengruppe“ Männer und Frauen mit geistiger Behinderung und erledigen auf dem ZDF-Gelände Botengänge aller Art.

„Wir haben uns schon lange ein solches Lastenrad gewünscht und sind sehr dankbar, dass wir es nun, auch dank verschiedener Spenden und Fördergelder, anschaffen konnten“, freut sich der stellvertretende Gruppenleiter Hermann Völker.

Die „ZDF-Außengruppe“ ist die am längsten existierende Außenarbeitsgruppe von in.betrieb. Weitere Außenarbeitsgruppen gibt es bspw. bei Schott, der Universität Mainz oder dem Binger Automobilzulieferer Oerlikon. Gerade diese Arbeitsplätze fördern in besonderem Maße die Inklusion ins Arbeitsleben, da hier Menschen mit und ohne Behinderung zusammentreffen und gleichberechtigt zusammenarbeiten.

Menschen mit Behinderung können sich ausprobieren, orientieren, sie lernen neue Kompetenzen und Fähigkeiten und schaffen über diese Außenarbeitsplätze nicht selten den Schritt in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Zudem stärkt ein solcher Arbeitsplatz das Selbstwertgefühl und die Selbstwirksamkeit. Im Umkehrschluss lernen Arbeitgeber und die Belegschaft Achtsamkeit, Rücksichtnahme und den gleichberechtigten Umgang mit ihren Kollegen mit Behinderung.

Bei dem E-Lastenfahrrad hat ein Ladevolumen von 1350 Litern, die Reichweite mit zwei Akkus 60 Kilometer. Gefördert wurde die Anschaffung von der randstadt Stiftung, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und dem in.betrieb-Förderverein.

 

Autor: red

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