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Die ungewöhnlichsten Überfälle von Spielbanken

Wo Geld ist, da ist die Kriminalität nicht weit. Davon können auch Angestellte und Betreiber von landbasierten Spielbanken ein Lied singen. Seit Bestehen der Glücksspielorte gibt es immer wieder mehr oder weniger gelingende Überfälle. Wir haben uns einmal die ungewöhnlichsten Raubfälle angesehen. Verglichen zu Echtgeldspielen in Online Spielotheken liegt die Wahrscheinlichkeit für kriminelle Situationen nachweislich deutlich niedriger. Falls Sie also eine ungefährliche Glücksspielsession erleben wollen, können Sie einen aktuellen 200 Casino Bonus in Anspruch nehmen.

Spielbank Bad Homburg: Angestellter bestiehlt seinen Arbeitgeber

Innerhalb weniger Wochen steigt ein neuer Angestellter vom Kellner zum kaufmännischen Assistenten der Leitung auf. Eine echte Bilderbuchkarriere möchte man meinen, die es so nur zu Beginn der Spielbanken um 1900 bis 1930 gab. Der Angestellte brachte allerdings die ihm anvertrauten 300.000 Euro nicht wie mit der Spielbankleitung besprochen auf die Volksbank. Er tauschte sie in der Frankfurter Reisebank in Euro um und setzte sie in der Spielbank Wiesbaden ein. Auf Nachfrage über den Verbleib der Geldeinzahlung redete sich der Angestellte mit PC-Problemen bei der Bank heraus. Trotz einer dann doch gestellten Anzeige durch die Betreiber der Spielothek ließen sie den Angestellten weiterhin bei sich arbeiten. Dieser konnte insgesamt mehr als 1,5 Millionen Euro aus dem Geldbestand der Spielbank stehlen. Neben dem Kauf von teuren Statussymbolen führt ihn sein Weg wieder und wieder in die Spielbank Wiesbaden. Dieses Spiel führt er bis zu seiner Festnahme. Was seine Verurteilung betrifft, soll diese eine mehrjährige Gefängnisstrafe umfassen. Hier können Sie übrigens noch mehr über die Geschichte der Spielbank Wiesbaden erfahren.

Vom Verlierer zum Dieb

Wie schnell sich das Blatt im Leben wenden kann, zeigt sich am Beispiel eines Spielbankbesuchers in Berlin. Er spielte am Roulettetisch, ohne weiter aufzufallen, und platzierte seinen Einsatz auf die Farbe Schwarz. Leider kam die Kugel auf dem roten Feld zum Stillstand. Der Spieler griff kurzerhand seinen Einsatz vom Spielfeld und rannte zum Ausgang. Dort wurde er von der Security gefasst und überwältigt. In nur wenigen Sekunden wurde aus einem Verlierer ein Dieb, der sich dafür vor Gericht verantworten musste.

Ungebetener Besuch und Überfall auf der Toilette

Das hat sich ein anfänglich glücklicher Spielbankbesucher auch anders vorgestellt. Bei dem Besucher handelte es sich um einen Stammgast der Spielbank Potsdam. Als er während einer Spielpause auf die Toilette ging, wurde er von einem unbekannten Mann überfallen. Dieser hatte versucht, ihm 5.000 Euro abzunehmen. Zum Glück konnte er überwältigt und entlarvt werden. Bei der Gerichtsverhandlung erschien der Verdächtige allerdings nicht, so dass zum versuchten Überfall auch noch eine saftige Ordnungsstrafe dazu kam.

Raubüberfall in einer Stuttgarter Spielhalle

Wie ungewöhnlich dieser Überfall war, zeigte sich erst mit Blick auf die Beute. Gegen Mitternacht betraten zwei maskierte Räuber an einem Dienstag eine Spielhalle in Stuttgart. Nach Zeugenangaben führten sie eine Schusswaffe mit sich und bedrohten einen Gast sowie zwei Angestellte. Nachdem sie die Kasse leer räumten, verschwanden sie. Die Fahndung wurde sofort eingeleitet, bei der auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam. Das ungewöhnliche daran ist, dass der erbeutete Geldbetrag nicht mehr als ein paar hundert Euro umfasste.

Überfall und hohe Beute

Dass ein Überfall auch im Alleingang gelingen kann, beweist der nachfolgende Fall. Gegen 1:50 Uhr betrat ein Unbekannter die Spielbank Bad Reichenhall und bedrohte die Anwesenden plötzlich mit einer Waffe. Das Personal gab dem Dieb sofort die Bargeldeinnahmen, woraufhin er die Flucht antreten konnte. Nachdem der Täter den Ort verlassen hatte, wurde sofort die Polizei alarmiert. Wie sich herausstellte, gehörte er zu den letzten Gästen. Trotz der sehr guten Täterbeschreibung durch die Anwesenden hatte die Polizei Schwierigkeiten, den Kriminellen Bodybuilder mit Tätowierungen an den Unterarmen zu fassen. Er erbeutete einen Geldbetrag von ca. 50.000 Euro.

Manipulation der Rohrpostanlage

Dieser Raubzug ging als einer der ungewöhnlichsten in die Geschichte ein. Dabei machten sich Räuber die Sicherheitsvorkehrung zu Nutze. Um keine hohen Bargeldsummen in der Kasse zu haben, wurde von der Berliner Spielbank eine Rohrpostanlage verwendet. Kurzerhand postierten sich die Täter auf dem Dach der Spielbank und zapften gekonnt das Rohrpostsystem an. Damit kein Verdacht entstand, ließen die Räuber immer mal wieder eine Geldpatrone an das ursprüngliche Ziel durchlaufen. So konnten sie, ohne in den Glücksspielort einzutreten und ohne in Echtzeit aufzufallen, einen Teil der erzielten Gewinne problemlos stehlen. Die Täter konnten bis heute nicht überführt werden.

Fazit: Spielbanken ziehen Glück & Kriminalität an

Diese Kombination gab es schon immer und wird es auch in Zukunft geben. Es stellt sich dabei nur die Frage, wie seitens der Spielbankbetreiber am besten mit dieser Bedrohung umgegangen wird. Während die einen auf ein ausgeklügeltes Kamerasystem setzen, entscheiden sich andere für die Verstärkung des Security-Teams. Doch wie sich auch stets zeigt, finden Kriminelle ihren Weg, um in die Spielbank zu kommen und die Kasse oder Anwesenden auszurauben. Oder sie überfallen die gehenden Gäste vor oder in unmittelbarer Nähe der Spielbank. Gezielte Aufklärungsarbeit zum einen und eine hohe Überführungsrate zum anderen sind die Hauptfaktoren, um für die Sicherheit in und vor Spielbanken zu sorgen.

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