Start Allgemein Mainz: hohe Infektionsrate bei den 15- bis 34-Jährigen

Mainz: hohe Infektionsrate bei den 15- bis 34-Jährigen

Kein anderes Thema beschäftigt uns in den letzten zwei Jahren mehr als die Covid-19-Pandemie. Anfänglich bekannt als „kleine Grippe”, entwickelte sich der Virus rasant zu einer weltweit gefährlichen und sich schnell ausbreitenden Pandemie. Viele Menschen weltweit sind gestorben oder kämpfen seit einer Ansteckung an Corona mit schwerwiegenden Folgeerscheinungen. Umso wichtiger ist es, sich an die von den Behörden ausgesprochenen Regeln und Maßnahmen zu halten, welche der Sicherheit der ganzen Bevölkerung dienen. Deswegen ist für einen Großteil der Bürger unverständlich, warum viele das kostenlose Impfangebot von Biontech und Co. nicht wahrnehmen. Gerade Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15–34 Jahren erkranken immer öfter an dem Virus. Dafür sprechen die Zahlen, die in den letzten Wochen bei der wöchentlichen Veröffentlichung des Landkreises Mainz veröffentlicht wurden. Diese Gruppe hat den höchsten Inzidenzwert der Bevölkerung in diesem Landkreis.

Experten gehen davon aus, dass diese Bevölkerungsgruppe annimmt, sich nicht mit Corona anzustecken, da sie jung und gesund ist. Dass der Virus sich nicht für das Alter oder den Gesundheitszustand der Menschen interessiert und für jeden, die Chance einer Ansteckung besteht, ist ihnen nicht bewusst oder sie wollen es nicht wahrhaben.

Doch nicht nur die Ansteckungen mit dem Corona-Virus steigen, sondern auch die psychischen Erkrankungen weltweit nehmen drastisch zu. Insbesondere in dieser Altersgruppe kommt es vermehrt zu Depressionen und Angstzuständen, welche nachweislich der Pandemie zuzuschreiben sind. Doch was kann gegen die Selbstisolation und die damit einhergehenden Probleme getan werden?

Beschäftigung, sowohl für den Körper als auch den Geist

Um in der anhaltenden Situation nicht den „Verstand zu verlieren” und trotz der herrschenden Maßnahmen aktiv und „bei Laune” zu bleiben, können diverse Dinge unternommen werden. Essenziell ist, sich nicht aufzugeben, eventuell sogar, um Hilfe zu bitten und diese anzunehmen. Ärzte und Psychologen stehen ebenso wie wir vor neuen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Pandemie. Sie versuchen trotz der Schwierigkeiten ihren Patienten, die bestmögliche Hilfe zu geben und sie in ihren Lebensumständen adäquat zu begleiten.

Geistige Beschäftigung:

Das Hirn aktiv zu halten, ist äußerst relevant, es bedarf stetiger Förderung und Forderung. Dies kann einfach von Zuhause aus angegangen werden, abseits von sozialen Medien und dem stundenlangen, passiven Serien schauen.

Eine gute Option ist, sein bestehendes Wissen in einem Bereich, welcher einen reizt, zu erweitern. Beispielsweise kann sich jemand, welcher sich für Zahlen interessiert, gut damit umgehen kann und schon lange Aktien kaufen wollte, nun endlich damit auseinandersetzen. Sich über die Vielzahl der Angebote, Techniken und Unterschiede der einzelnen Aktien zu informieren, ist sowohl interessant als auch gewinnbringend für einen selbst. Nun ist der perfekte Augenblick, um seinen lang vergessenen Interesse nachzugehen und sich weiterzubilden oder auch etwas ganz Neues zu lernen. Man ist überwiegend zuhause und hat viel Zeit, um in Fachbüchern und Zeitschriften alles Wissenswerte über dieses Gebiet herauszufinden.

Körperliche Beschäftigung:

Diese sollte ebenfalls nicht fehlen. Der Körper benötigt Auslastung und dies wird durch Bewegung erreicht. In unserer digitalen Welt werden sportliche Aktivitäten beispielsweise durch Technik reizvoller gestaltet. Etwa wird ein Spaziergang durch eine Geocaching-Runde spannender. Und sportliche Übungen zu Hause werden durch Sportspiele an Konsolen wie der Nintendo Switch attraktiver.

 

 

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