OB Ralf Claus (Mitte) und Bürgermeisterin Eveline Breyer (r.) nehmen das Friedenslicht vor dem Eingang des alten WBZ in Empfang. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Das Friedenslicht aus Bethlehem hat auch 2021 Ingelheim erreicht und wurde in das Interimsrathaus im alten WBZ gebracht. Abordnungen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) Stamm Ingelheim und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) brachten die witterungsgeschützte Kerze nach Ober-Ingelheim, wo das Licht von Oberbürgermeister Ralf Claus und Bürgermeisterin Eveline Breyer in Empfang genommen wurde.

Die Pfadfinder berichteten von den erschwerten Bedingungen, unter denen die Weitergabe des Friedenslichtes auch in diesem Jahr aufgrund der Pandemie stattfand. So holten die Ingelheimer Pfadfindergruppen das Licht dieses Jahr nicht bei einem zentralen Gottesdienst im Mainzer Dom, sondern in Mainz-Gonsenheim ab. Auch die Weitergabe des Lichtes in Altenheimen oder an Passanten muss aus bekannten Gründen entfallen. Es war den Beteiligten aber ein Anliegen, die Aktion nicht gänzlich abzusagen und das Friedenslicht unter Beachtung der Hygienevorschriften weiterzutragen.

Schließlich soll die Aktion Hoffnung spenden, steht sie dieses Jahr doch unter dem Motto „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“. Gerade in Zeiten anhaltender Kontaktreduzierungen sei dies als Botschaft zu verstehen, dass alle Menschen auf der Welt auch über Grenzen und räumliche Trennung hinweg vereint seien, so die Pfadfinderinnen und Pfadfinder. OB Claus und Bürgermeisterin Breyer dankten den Überbringern des Friedenslichtes und entzündeten die Kerze des Rathauses.

 

Autor: red

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