Solch eine Krippe darf bald unter keinem Weihnachtsbaum fehlen. Foto: Ralph Keim

BODENHEIM – Unter dem Motto „Familien zeigen ihre Krippen“ präsentiert das Heimatmuseum eine sehenswerte Krippenausstellung. Dabei können die Besucher  das bestaunen, was bald unter keinem Christbaum fehlen darf: Die Weihnachtskrippe stellt die vielleicht berühmteste Geburt der Welt darn , nämlich die von Jesus im Stall von Bethlehem.

Was darf bei einer Krippe auf keinen Fall fehlen? Selbstverständlich nicht die heilige Familie, also Josef, Maria und – in einer Futterkrippe liegend – das neugeborene Jesukind. Ein Stall kann, muss aber nicht sein. Hinzu kommen mit Caspar, Melchior und Balthasar die heiligen drei Könige als weitere unverzichtbare Darsteller. Was viele übersehen: der Stern von Bethlehem. Er kann am Stall befestigt werden. Das ist die Mindestausstattung. Mit Hirten, Tieren, vielleicht einem Brunnen, mehreren Heuballen, einer Feuerstelle und weiteren Accessoires lässt sich eine Krippe beliebig vergrößern.

Im Bodenheimer Heimatmuseum sind 30 Krippen ausgestellt. Foto: Ralph Keim

Man mag zum Weihnachtsfest stehen wie man will – von einer Weihnachtskrippe geht stets eine ganz besondere Faszination aus, der sich der Betrachter nur schwerlich entziehen kann. Auch im Bodenheimer Heimatmuseum ist der Besucher gleich gefangen von der Atmosphäre, die die gezeigten 30 Krippen ausstrahlen.

Manche Figuren sind aus Ton gefertigt, meist aus Holz, manche aus Plastik, manche sogar aus Glas. Nicht selten erinnern die Krippen an landwirtschaftlich geprägte Regionen wie Tirol oder Süddeutschland. Andere Krippen sind eher minimalistisch.

Geöffnet ist das Heimatmuseum und damit die Krippenausstellung am 27. und 28. November sowie am 4. und 5. Dezember und am 11. und 12. Dezember, jeweils ab 14 Uhr.

 

Autor: Ralph Keim

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“