In Mombach fand die Gedenkveranstaltung des Ortsbeirats zum Volkstrauertag am Ehrenmal des Waldfriedhof statt. Foto: Ralph Keim

MOMBACH – Im zweiten Corona-Herbst waren die Gedenkfeierlichkeiten zum Volkstrauertag wieder möglich. So auch in Mombach, wo die Gedenkveranstaltung des Ortsbeirats zum Volkstrauertag am Ehrenmal des Waldfriedhof stattfand.

Aufgrund der immer noch herrschenden Pandemie verzichtete man auf den Teil der Gedenkfeier, der normalerweise in der Trauerhalle stattgefunden hätte. Am Ehrenmal gedachten die Teilnehmer, darunter Ortsvorsteher Christian Kanka, den  Opfern kriegerischer  Auseinandersetzungen aller Nationen zu gedenken. Der Volkstrauertag sei ein wichtiger Tag im Jahreskreis, bekräftigte der Ortsvorsteher.

Roman Victor (li.) und Günther Lentz von der Soldatenkameradschaft im Kyffhäuserbund sowie Trompeter Thomas Lehr nahmen ebenfalls an dert Gedenkfeier teil. Foto: Ralph Keim

Auch die beiden Geistlichen Ilka Friedrich von der evangelischen Friedenskirche und ihr katholischer Amtskollege, Pfarrer Gottfried Keindl, nahmen an der Gedenkveranstaltung teil. Pfarrer Keindl sprach sich dabei ausdrücklich gegen das Vergessen aus. In der geistlichen Andacht erinnerten die beiden Pfarrer auch an die vielen Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungshelfer, die täglich mit Tod und Leid konfrontiert seien.

Roman Victor und Günther Lentz von der Soldatenkameradschaft im Kyffhäuserbund nahmen mit der Vereinsfahne ebenfalls an der Veranstaltung teil. Der Trompeter Thorsten Lehr umrahmte die Gedenkfeier musikalisch.

Unweit des Mahnmals findet sich auch das Mahnmal zum Gedenken der Opfer des Faschismus. Foto: Ralph Keim

Der Volkstrauertag ist seit 1952 ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er datiert grundsätzlich zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag.

 

Autor: Ralph Keim

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“