Das Ballett Fit for Dance setzte beim Worschtowend der Brunnebutzer optische Akzente. Foto: Ralph Keim

MARIENBORN – Endlich wieder Fastnacht! Nach mehr als 20 Monaten Zwangspause gab es am Wochenende nach dem 11. 11. endlich wieder Saalfastnacht mit begeisterten Besuchern. So auch bei den Brunnebutzern, die mit ihrem traditionellen Worschtowend nach der Corona-bedingten Zwangspause im vergangenen Jahr diesmal wieder für eine volle Kulturhalle sorgten.
Möglich war dies unter 2G. Geimpft gegen das Coronavirus, aber auf keinen Fall geimpft gegen das Virus des Frohsinns – es war dem närrischen Auditorium, darunter Ortsvorsteher Dr. Claudius Moseler und sein Amtsvorgänger Bernd Noll, deutlich anzusehen und anzumerken, dass es happy war, endlich wieder im Saal lachen, schunkeln und mitsingen zu dürfen.

Unnachahmlich in der Bütt: Brunnebutzer-Urgestein Hans-Karl Warken. Foto: Ralph Keim

Doch wie der Name Worschtowend es ausdrückt, gab es nach der Begrüßung durch Brunnebutzer-Präsident Volker Wagner und dem Einmarsch der Komiteeter zunächst einmal etwas Herzhaftes für Gaumen und Magen. Nachdem alles mit einem Schnaps runtergespült war, gab es auf der Bühne kein Halten mehr.
Durch das anschließende Programm führte Marcus Schwalbach, seit 2015 Sitzungspräsident der Brunnebutzer. Er kündigte unter anderem Hans-Karl Warken an, der einen Vortrag der besonderen Art ablieferte: In radebrechenden Deutsch-Englisch führte er durch sein Marienborn, das er bekanntlich kennt wie seine trouserpocket.
Vielversprechend der Auftritt von Boris Feldmann, der die im kommenden Jahr hoffentlich wie geplant stattfindenden Brunnebutzer-Sitzungen bereichern würde. Mit dem Ballett Fit for Dance und der Altrheingarde  gab es beim Worschtowendendlich wieder etwas für das Narren-Auge, während Ciro Visone in seiner Paraderolle als Pizzabäcker bewies, dass er in der fastnachtlichen Bühnenzwangspause nichts verlernt hat.

Vielversprechend der Auftritt von Boris Feldmann. Foto: Ralph Keim

Eine sicher Bank für Stimmung ist immer auch der Auftritt des in Marienborn bestens bekannten Duos HeDieMeenzer – beim Worschtowend war es allerdings nur die Hälfte: Hennes Schneider musste ohne den erkrankten Dieter Kral auftreten.
Mit dem Sturm auf die Ortsverwaltung von Marienborn am 9. Januar und dem Heringsessen am 2. März haben die Brunnebutzer ein ordentliches Programm aufgelegt. Auch die beiden Damensitzungen am 4. Februar und am 11. Februar sowie die Fremdensitzungen am 5. Februar, am 12. Februar und am 19. Februar gehen unter 2G über die Bühne. Zum Kindermaskenball hat das Präsidium noch keine Entscheidung getroffen.
Weitere Informationen unter www.brunnebutzer.de.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“