Der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf (vorne links) gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern der diesjährigen Stadtradeln-Kampagne. Foto: Kreisverwaltung

REGION – Immer mehr Bürger radeln für den Klimaschutz. Das macht sich an den geleisteten Kilometerzahlen der diesjährigen Stadtradeln-Kampagne bemerkbar. 1604 Radler haben hier im Juni und Juli in 84 Teams 276.440 Kilometer zurückgelegt, knapp über 100.000 Kilometer mehr als im vergangenen Jahr.

Das entspricht 6,5 Mal dem Erdumfang. Damit konnten insgesamt 40,5 Tonnen CO2 im Vergleich zur Autonutzung vermieden werden. Die Teilnehmerzahl hat sich im Gegensatz zum letzten Jahr fast verdreifacht. „Bewegung tut gut – nicht nur dem eigenen Körper und der Gesundheit, sondern auch der Umwelt und dem Klima“, resümiert Landrätin Dorothea Schäfer die diesjährige Kampagne.

Bei der Preisverleihung im Kreistagsaal wurden nun die besten Radler gekürt: Wie im letztem Jahr kann sich Agniezka Metzenroth mit 1.409 geleisteten Kilometern als „beste Teilnehmerin“ bezeichnen. Bernd Metzenroth ist mit 2.012 Kilometern der „Beste Teilnehmer“. Erneut kann die IGS Nieder-Olm als „Beste Schule“ mit 23.695 geradelten Kilometern überzeugen. Das ausgezeichnete Ergebnis macht sie auch zum „Besten Team“ des Landkreises.

„Beste Verwaltung“ ist die Kreisverwaltung Mainz-Bingen (10.235 km). Platz zwei in dieser Kategorie teilen sich die Jugendpflege VG Sprendlingen-Gensingen (4.076 km insgesamt zurückgelegt) und die VG Rhein-Selz (271 km pro Person geradelt). „Bester Kommunalpolitiker“ wurde Jürgen Schiffel von der Alternativen Liste Oppenheim (722 km). Kreisverwaltungsintern ging der Preis für die beste Abteilung an das Jobcenter, das sich mit 4.080 Kilometern den ersten Platz sichern konnte.

Seit 2013 nimmt das Umwelt- und Energieberatungszentrum (UEBZ) des Landkreises Mainz-Bingen an der Kampagne Stadtradeln teil. Seit 2016 wurde die Kampagne auf den ganzen Landkreis ausgedehnt. Von Jahr zu Jahr schließen sich weitere Verbandsgemeinden und Städte im Landkreis an. Im Jahr 2021 starteten die Verbandsgemeinden Bodenheim, Nieder-Olm, Rhein-Nahe, Rhein-Selz und Sprendlingen-Gensingen, die Stadt Bingen sowie die Kreisverwaltung selbst zusammen in die Kampagne.

 

Autor: red

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