Eine Alternative zu Pferdestärken war der fahrbare Untersatz des heiligen Martin allemal in Drais. Foto: Claudia Röhrich

DRAIS – Die St.-Martins-Aktivitäten waren in diesem Jahr wirder möglich. Aufgrund der noch andauernden Corona-Pandemie hatten sich die Organisatoren aber etwas ganz Besonderes ausgedacht, auf den Festumzug durch den Dorfkern verzichtet, ebenso auf das große Lagerfeuer der freiwilligen Feuerwehr Drais.

Sankt Martin wurde einfach zu den Kindern und den Erwachsenen gesendet, in dem er zum ersten Mal allein durch Drais zog. Alle ursprünglichen Zuteilnehmer hatten die Möglichkeit sich an die Straßenränder zu platzieren, natürlich mit Abstand zueinander, um den Martin zu sehen und sich von ihm überraschen zu lassen. Die Kinder durften ihre bunten Laternen dabei haben.

Die katholische Gemeindereferentin Anja Becker von der Kirchengemeinde St. Marien Drais-Lerchenberg kam gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Christoph Kiworr, von der evangelischen Maria-Magdalena Kirchengemeinde Drais-Lerchenberg, vor die evangelische Kirche, dem Treffpunkt der Veranstaltung. Kiworr, der mit einem roten Mantel und römischen Soldatenhelm bekleidet war, war mit einem vollbepackten und mit Plüschpferden geschmücktes Lastenfahrrad unterwegs.

Die Vorhut bildete das Trommler Kindercorps der Freiwilligen Feuerwehr Drais, unter der Leitung von Thomas München. Sie begleiteten die Martinslieder. Es war alles anders wie gewöhnlich, aber es war schön, meinten einige Passanten.

 

Autor: Claudia Röhrich

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Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.