Das neue Wohnquartier Rodelberg kommt voran. Foto: emag

OBERSTADT – Auf dem Rodelberg nehmen die Wohngebäude nach einer bislang rund elfmonatigen Bauphase nach und nach Gestalt an. Die Tiefgarage ist bereits fertiggestellt und bei acht der zehn Gebäudekörper ist der Rohbau abgeschlossen.

Wo einst das Jobcenter residierte, entsteht in den kommenden Monaten ein Wohnquartier, das Ende 2022 dem Mainzer Wohnungsmarkt rund 200 Wohnungen in gesuchter Lage zur Verfügung stellen soll.

„25 Prozent der errichteten Wohnungen werden dabei öffentlich gefördert und zu einem gebundenen Mietpreis von unter 8 Euro pro Quadratmeter angeboten“, erklärt die Baudezernentin der Stadt Mainz, Marianne Grosse, bei einem Presserundgang. „Und es entsteht ein sehr attraktiver Standort mitten im Grünen“, ergänzt Bürgermeister Günter Beck.

Entwickelt und gebaut wird das ca. 17.400 Quadratmeter große Grundstück von der Projektentwicklungsgesellschaft WTR GmbH & Co. KG – einer gemeinsamen Gesellschaft der J. Molitor Immobilien GmbH und der emag GmbH.

Ende 2022 sollen rund 200 neue Wohnungen zur Verfügung stehen.

Die nördlichen fünf Gebäude werden dabei durch schallschützende Loggien miteinander verbunden. Ergänzt wird das Quartier durch eine Tiefgarage unterhalb der Wohngebäude mit 144 Stellplätzen, hinzu kommen 25 Parkplätze im Außenbereich. Die Architektur des Wohnquartiers wurde 2017 in einem Realisierungswettbewerb von einer hochkarätig besetzten Jury ausgewählt. Als klarer Sieger gingen damals die Entwürfe der Architekten Schaltraum aus dem Wettbewerb hervor.

Zudem werde das Thema Naturschutz auf vielfältige Weise umgesetzt: „So werden unter anderem zehn Quartiere für Fledermäuse, 24 Nisthilfen für Vögel und eine besonders insektenfreundliche Dachbegrünung mit Blühwiesen, Totholzstrukturen und vor allem bei Wildbienen beliebten Sand-Kies-Linsen installiert“.

Der Rodelberg ist vor über 85 Jahren in unmittelbarer Nähe der Berliner Siedlung entstanden. Damals führten Tunnelarbeiten für die Bahnstrecke durch Mainz zu einer Menge Erdaushub, der zum heutigen Rodelberg auf 20 Meter Höhe aufgeschüttet wurde.

 

Autor: red

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