Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Gahr (links), Dezernentin Grosse und Ortsvorsteher Hand sind begeistert von den neuen Leuchten. Fotos: Ralph Keim

NEUSTADT – Wer bei Dämmerung oder nachts am Rheinufer im Bereich der Neustadt unterwegs ist, dem fallen sie vielleicht auf: 20 neue LED-Straßenleuchten in unterschiedlichen Ausführungen haben die Stadtwerke hier installieren lassen. Damit folgen die Stadtwerke einem bereits 2005 auf Beschluss des Stadtrats verabschiedeten Konzepts, wonach die alten Straßenlaternen nach und nach gegen moderne Modelle auszutauschen sind.

Die neuen Leuchten fügen sich auch optisch gut ins Gesamtbild ein.

Dezernentin Marianne Grosse, Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Daniel Gahr und Neustadt-Ortsvorsteher Christoph Hand machten sich vor Ort ein Bild von den neuen Leuchten und zeigten sich sehr zufrieden. Die LED-Leuchten hätten nur Vorteile: Sie sparen Energiekosten, sehen optisch besser aus, wirken auf Insekten weniger anziehend und reduzieren die sogenannte Lichtverschmutzung, die sich nachts auch im Mainzer Stadtgebiet bemerkbar mache.

Daniel Gahr rechnete vor, dass diese neuen 20 Leuchten nur 2000 Kilowatt Strom im Jahr verbrauchen. Bei den alten Laternen habe der jährliche Verbrauch bei 11000 Kilowatt gelegen. Bei 1880 Euro liegen die Anschaffungskosten pro Leuchte, so Gahr weiter.

Die Umstellung selbst erfolge stadtweit seit 2012, damals mit 184 neuen Leuchten. Im vergangenen Jahr seien es rund 6200 neue Laternen gewesen. Aktuell belaufe sich die Zahl der LED-Leuchten auf 25000 Stück. Im Vergleich 2012 zu 2020 sei der Energiebedarf um rund 890.000 kWh reduziert worden. „Das entspricht einer jährlichen Energieeinsparung von rund 10,8 Prozent. Tendenz steigend“, bilanzierte Dezernentin Grosse.

Unter anderem so sehen die neuen LED-Leuchten aus.

Die Beleuchtung des Rheinufers datiere zum Teil noch aus der zweiten Hälfte der siebziger Jahre. Für die hier eingesetzten Leuchtmittel gebe es mittlerweile ein europaweites Verkaufsverbot. Hinzu komme, dass diese veraltete Technik hohe Energie- und Reparaturkosten aufweise und wegen fehlender Ersatzteile kaum mehr möglich sei.

Ortsvorsteher Hand freute sich, dass die jüngst erfolgte Aufwertung in seinem Stadtteil erfolgt ist. Gerade der Abschnitt des Rheinufers zwischen der Theodor-Heuss-Brücke und dem Feldbergplatz sei auch während der dunklen Monate von Fußgängern, Joggern und Radfahrern stark frequentiert.

Teilen
Vorheriger ArtikelHunderte Kippen aufgesammelt
Nächster ArtikelMarika Abada im Amt bestätigt
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“