Zum geografischen Mittelpunkt Deutschlands führt die Fahrt. Foto: red

FINTHEN – Die aufgehende Sonne begrüßte die Finther Ratsherren und Ratsfrauen. Die Mitglieder des neu gegründeten Fördervereins zugunsten des Fastnacht- und Brauchtumsvereins Finther Freiherrn und Freifrauen fuhren nach Thüringen ins Eichsfeld, dem geografischen Mittelpunkt Deutschlands. 

Vorsitzender Edgar Kalberlah hatte alles vorbereitet: angefangen bei der Hotelübernachtung in Heilbad Heiligenstadt, den kulinarischen Genüssen mit Eichsfelder Spezialitäten bis hin zu einem abwechslungsreichen Kulturprogramm. 

Einer der Höhepunkte dieser Fahrt war der Museumsbesuch in Bad Frankenhausen. Völlig fasziniert betrachteten die Teilnehmer das monumentale Panoramagemälde über den Bauernkrieg, die „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“, das der Leipziger Maler Werner Tübke geschaffen hat. 

Von dort führte der Weg vorbei am Stausee in Kehlbra in Niedersachsen, zurück nach Thüringen über Nordhausen ins Heilbad Heilgenstadt. Der Abend stand ganz in der Historie des Eichsfeldes in einer traditionellen Gaststätte. 

Die Rückfahrt am Sonntag begann mit einer Andacht in der Wallfahrtskirche Etzelsbach, die vor einigen Jahren selbst von Papst Benedikt während seines Deutschlandaufenthaltes besucht worden ist. Der Priester begleitete die Teilnehmer von hier bis zum Grenzlandmuseum in Teistungen. Hier schilderte der junge Mann Ereignisse, die sich während des damaligen DDR-Regimes an der Grenze abspielten. Mit einem wiederum ganz typischen Eichsfelder Mittagessen endete der Besuch dieses historischen Territoriums, einer im Mittelalter jahrhundertelangen Insellage des Erzstiftes Mainz, mit der Fahrt durch fünf Bundesländer pünktlich zurück in Finthen.

„Bei dieser einen Fahrt soll es nicht bleiben“, erklärte Edgar Kalberlah. „Wir werden nicht nur weitere Fahrten anbieten, sondern wir planen auch andere Veranstaltungen in der Absicht, die Gemeinschaft mit unseren Sponsoren zu pflegen zum Wohle unseres Fastnachtsvereins Finther Freiherrn und Freifrauen.“

Bei Interesse kann man sich unter foerderverein@ratsherren-ratsfrauen.de melden.

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