Für die bedrohte Arten im Einsatz (v.l.): Peter Schoen, Erste Beigeordnete Silke Rautenberg und Paul Britz, Vorsitzender der Nabu-Gruppe Rhein-Selz. Foto: NABU Rhein-Selz

OPPENHEIM – Unter der Leitung der Nabu-Gruppe Rhein-Selz fanden sich zahleiche Helferinnen und Helfer am Oppenheimer Segelflugplatz ein. Mit großem Engagement, Krafteinsatz und guter Laune sorgten sie für den erforderlichen Mahd-Abtrag am Rande des Flugplatzgeländes.

Die Biotop-Fläche steht unter der Obhut des Landes, so dass auch ihre Entwicklung von dort fachlich begleitet wird, enger Partner ist dabei der Nabu Rhein-Selz. Seit Jahren übernimmt der Verein hier die Biotopflege der Grünfläche, die Teil der rheinhessischen Stromtalwiesen ist und über einen großen Artenreichtum verfügt – darunter neben der streng geschützten Iris Spuria auch viele andere seltene und geschützte Pflanzen, was auch der Tierwelt zugutekommt.

Das späte Mähen und das sorgfältige Abtragen des Grünschnitts per Hand schonen die Pflanzenbestände und ermöglichen, dass die Samen ausreifen und sich nach und nach weiter verbreiten. Die Erste Beigeordnete der Stadt Oppenheim, Silke Rautenberg, fasste selber tatkräftig mit an und dankte den ehrenamtlichen Helfern vor Ort für ihren wichtigen Pflegeeinsatz: „Die Pflanzenbestände in dieser Biotopfläche entwickeln sich erfreulich gut. Daran hat der Nabu einen wesentlichen Anteil – in Sachen Umweltschutz ist der Verein für die Stadt ein willkommener, kompetenter und leistungsfähiger Partner“.

 

Autor: red

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