Die neue Stadtwache ist jetzt im Brückenturm untergebracht. Fotos: Ralph Keim

MAINZ – Sie sind aus dem Bild besonders der Innenstadt nicht mehr wegzudenken: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes sorgen nicht erst seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie dafür, dass Verordnungen eingehalten und umgesetzt werden.

OB Michael Ebling und Dezernentin Manuela Matz machen sich ein Bild der neuen Stadtwache.

Dieser Zentrale Vollzugs- und Ermittlungsdienst (ZVE) beim Ordnungsamt hat jetzt ein neues Domizil: Die sogenannte Stadtwache ist im Brückenturm am Randes Brandzentrums zu finden. Oberbürgermeister Michael Ebling un die zuständige Ordnungsdezernentin Manuela Matz machten sich jetzt ein Bild von den insgesamt rund 900 Quadratmeter großen Räumen, in deren Umgestaltung die Stadt rund 520000 Euro investiert hat.

Und die Stadtwache ist auch eine Anlaufstelle für Bürger, wenn sie beispielsweise Auffälligkeiten melden wollen. Dass es diese Anlaufstelle jetzt mitten in der City gibt, begrüßen OB Ebling und Dezernentin Matz unisono. Die Aufgaben der Mitarbeiter seien in den vergangenen Jahren mehr und mehr gewachsen, betonten beide Politiker.

Dies spiegele sich auch bei den Zahlen der Mitarbeiter: Von 39 Vollzeitstellen 2019 werde die Zahl auf 51 Vollzeitstellen im kommenden Jahr anwachsen, kündigte der OB an. Besonders die Auswirkung von Corona auf die Gesellschaft habe die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter erheblich ansteigen lassen.

Zuletzt war die Dienststelle im Stadthaus an der Kaiserstraße nahe des Bahnhofs untergebracht, dort aber mehr und mehr an Kapazitätsgrenzen gestoßen. Dieses Problem sei mit dem Umzug in den Brückenturm optimal gelöst. Hier gebe es beispielsweise Möglichkeiten, nach einem entsprechenden Einsatz eine Dusche zu nehmen und die Dienstkleidung zu wechseln. Zudem sei die Stadtwache mit einer Pforte ausgestattet, an der ein Mitarbeiter die Anliegen der Bürger entgegennehme.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“