Dr. Holger Grewe, Dr. Angela Kaiser-Lahme, Susanne Pohl und Erste Beigeordnete Silke Rautenberg (v. li.) an den Infotafeln. Foto: C. Mühleck/Stadt Oppenheim

OPPENHEIM – Neue Infotafeln vor dem Zugang der Burgruine Landskron bescheren der Stadt und ihrem Kulturdenkmal neue touristische Aufwertung. 

Dank der engen Zusammenarbeit von Stadt, vertreten durch die Beigeordnete für Kultur und Tourismus Susanne Pohl, und der Generaldirektion Kulturelles Erbe, vertreten durch Direktorin Dr. Angela Kaiser-Lahme sowie dem Leiter der Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim, Dr. Holger Grewe, konnten nun im Vorfeld des Burggeländes zwei Infotafeln zur Geschichte der Burg aufgestellt werden.

Die GDKE hatte erst vor kurzem mit der Stadt einen Kooperationsvertrag geschlossen, der der Stadt Oppenheim mehr Einflussmöglichkeiten bei der Nutzung der Burg einräumt. Im Rahmen der Neuausrichtung der GDKE und der Inwertsetzung der Altertümer freut sich die Stadt, im Rahmen der Kooperation, die Nutzung der Burg für kulturelle Veranstaltungen in Zukunft besser selbst vermarkten zu können.

Die Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer betreut unter dem Dach der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) die landeseigenen Kulturdenkmäler mit dem Ziel, das ihr anvertraute  kulturelle Erbe, Bauwerke und Sammlungen, zu sichern, zu unterhalten, zu pflegen und für künftige Generationen zu bewahren. Gleichzeitig sollen die Denkmäler kulturell und touristisch erschlossen und verständlich, lebendig und modern präsentiert werden.

Diesem gemeinsamen Ziel sei man, so Susanne Pohl, nun einen großen Schritt nähergekommen.Die von der Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim entwickelten Erläuterungstafeln, rücken die Geschichte des Baudenkmals in den Zusammenhang der Ereignisgeschichte und folgen dem einheitlichen Erscheinungsbild der Generaldirektion. Die Stadt freut sich sehr, damit den Rang des Baudenkmals stärker touristisch einbinden zu können. „Endlich können sich die unzähligen Besucher der Burg über die komplexe und vielfältige Geschichte des Bauwerks vor Ort informieren – das war über lange Zeit ein großer Wunsch der Stadt, der nun realisiert wurde“, freut sich die Beigeordnete. 

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