Foto: Johanniter

Husten, laufende Nase, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber – es gibt viele verschiedene Anzeichen, die auf eine Erkältung oder Grippe hindeuten. Die letzten Tage sind wieder vermehrt die ersten Krankheitsfälle zu verzeichnen. Aktuell ist zwar noch nicht ganz ersichtlich, ob durch die geringeren Grippezahlen des letzten Winters jetzt mit vermehrten Erkrankungen zu rechnen ist. Allerdings verzeichnen bereits jetzt einige Krankenkassen einen höheren Krankenstand als vor einem Jahr. Aber gerade deshalb bleibt es trotz steigender Impfungen gegen Corona eine besondere Herausforderung, die bekannten Symptome in Zeiten einer Pandemie richtig zu deuten. Im Zweifel heißt es deshalb, besser den Hausarzt anrufen und nachfragen, ob ein Praxisbesuch notwendig ist.

Grundsätzlich sollten Sie die folgenden Schutzmaßnahmen beachten: Halten Sie sich weiterhin an die allgemeinen Hygienemaßnahmen, sicher ist auch eine Mund-Nasen-Bedeckung ratsam. Das Niesen und Husten in die Armbeuge, gründliches Händewaschen und Abstände zu anderen Personen sind außerdem weiterhin geboten. Menschenansammlungen sollten ebenfalls, wann immer möglich, vermeiden werden, um das Risiko weiterer Ansteckungen zu vermieden.

Gutes Durchlüften in regelmäßigen Abständen ist wichtig, denn damit wird die Luft im Raum ausgetauscht. Wenn Sie diese Grundsätze einhalten, schützen Sie sich und andere vor einer Infektion, vor Influenzaviren und den Erregern grippaler Infekte. Auch ist eine Grippeschutzimpfung sinnvoll, nicht nur für gefährdete Personengruppen.

Was sonst noch für die nächsten Wochen gilt: Schützen Sie die Schleimhäute von innen heraus. Häufig vergessen wir, wenn die Temperaturen draußen keine 30 Grad mehr anzeigen, weiterhin viel zu trinken – mindestens 2 Liter am Tag. Ein selbst zubereiteter Ingwertee, der zum einen den Rachenraum desinfiziert und zum anderen aufgrund der Wärme eine wohltuende Wirkung besitzt, kann genauso helfen, wie eine selbstzubereitete Hühnersuppe, Inhalieren mit Salzwasser oder Wadenwickel. Zu guter Letzt kann auch die Zufuhr von Vitaminen und Zink unser Immunsystem stärken. Also denken Sie daran viel Obst und Gemüse zu essen. Ein Spaziergang und Bewegung im Freien sind eine gute Ergänzung, um gesund durch den Herbst und Winter zu kommen.

Auch in diesem Jahr gilt weiterhin, bleiben Sie bei Erkältungssymptomen lieber zuhause, um die Ansteckungsgefahr gering zu halten.

Ganz zum Schluss noch ein Rat: Nehmen Sie in den Herbst- und Wintermonaten mehr Rücksicht auf die Mitmenschen.

Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch die Zeit. Ihre Johanniter Rheinhessen

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