Der Ingelheimer Partnerschaftsaustausch mit Neisse ging per Videokonferenz über die Bühne. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Mittlerweile gehören Videokonferenzen zum Alltag. Die Stadt Ingelheim pflegt ihren partnerschaftlichen Austausch gerne persönlich und vor Ort, allerdings musste der diesjährige Besuch der polnischen Partnerstadt abgesagt werden.

 „Witam“, hieß der Ingelheimer Oberbürgermeister Ralf Claus die Freundinnen und Freunde in Neisse willkommen. Claus hatte sich mit Beigeordneter Dr. Christiane Döll, Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen sowie mit Dr. Joachim Gerhard, Vorsitzender des Fördervereins Ingelheimer Städtepartnerschaften e.V. (FIS), in der kING zusammengefunden, um sich mit den Vertreterinnen und Vertretern der Partnerstadt Neisse über die letzten anderthalb Jahre auszutauschen und sich vor allem endlich einmal wieder zu sehen. 

Zu Beginn berichtete OB Claus über die aktuelle Corona-Situation in Ingelheim. Die Vertreter von Neisse, allem voran Bürgermeister Kordian Kolbiarz, erklärten, dass die Zahlen im Nachbarland derzeit  im Vergleich zu Deutschland niedriger sind, dass aber die Welle immer verspätet in den osteuropäischen Ländern ankommt. Darüber hinaus zeigte man sich über die Impfquote beeindruckt, denn im polnischen Landkreis Oppeln sind bisher nur 50 Prozent der Personen mindestens einmal geimpft.

Beigeordnete Dr. Christiane Döll als zuständige Dezernentin für die Feuerwehr berichtete über die Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses und den vollzogenen Umzug. OB Claus dankte Regina Matczak, die ebenfalls im Vorstand des FIS und dort zuständig für Neisse ist. Matczak ist polnische Muttersprachlerin und hat im Vorfeld die Konferenz mitorganisiert.

Zum Ende hin stand die Sehnsucht nach einem „echten“ Wiedersehen im Mittelpunkt. Schnell einigte man sich auf einen Termin im September 2022 in Ingelheim, in der Hoffnung, dass dann wieder Reisen und Treffen uneingeschränkt stattfinden können.

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