Das Motto „Respekt“ wird auf der Bühne dargestellt. Foto: Stadtverwaltung

INGELHEIM – „Integration auf Augenhöhe. Dafür steht dieses Fest. Damit wird ein deutliches Zeichen für Vielfalt für eine vielfältige und offene Gesellschaft gesetzt“, so eröffnete Katharina Binz, Landesministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration, das Freundschaftsfest „Ingelheimat“ auf der Jungau unter dem Motto „Respekt“.

Auch OB Ralf Claus würdigte den Einsatz der vielen Akteurinnen und Akteure. Er bedankte sich bei der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit, die das Fest mit Unterstützung von Maleo Events organisierte, sowie bei den Besucherinnen und Besuchern, den teilnehmenden Vereinen, Institutionen und Initiativen. Er sei stolz darauf, so Claus, dass trotz Pandemie eine Rekordanzahl an Mitwirkenden das Fest mit Catering, Infoständen und Bühnenprogramm ermöglichen.

„Vielfalt gab es schon immer, doch darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Denn es gibt immer gesellschaftliche Kräfte, die ausgrenzen und spalten wollen. Daher finde ich das Motto ‚Respekt‘ so bedeutend, weil es sich dabei um ein Kernelement gelungenen Zusammenlebens handelt“, erläuterte Oberbürgermeister Claus bei der Eröffnung. Minas Ioannidis, Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration der Stadt Ingelheim, bedankte sich bei allen für die gute Zusammenarbeit, die auch dieses Mal sehr fruchtbar gewesen sei.

Weit über tausend Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, einiges zu bestaunen und zu entdecken. „Das Freundschaftsfest ‚Ingelheimat‘ gibt Ingelheimerinnen und Ingelheimern eine Plattform, sich einzubringen, auszutauschen und zu vernetzen“, erklärte Dr. Dominique Gillebeert, Leiterin der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit. „Ein positiver Umgang mit Diversität und Chancengleichheit erfordert Wissen und Bewusstsein, aber auch die passenden strukturellen Rahmenbedingungen“, so Gillebeert weiter.

Die zahlreichen Infostände von verschiedenen Organisationen, Vereinen und Schulen hielten viele Informationen und Anregungen bereit. Das Bühnenprogramm bot reichlich musikalische und künstlerische Abwechslung. Rund um das Freundschaftsfest wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. So wurde beispielsweise ein Spülzelt angeboten, um Müll in Form von Einweggeschirr zu vermeiden.

 

Autor: red

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