Die verantwortlichen Organisatoren (v.l.) Silvia Müller (Umwelt- und Grünflächenamt), Petra Lescher (Umweltpädagogin), Dr. Christiane Döll (Umweltdezernentin) und Jannette Goldmann (Umwelt- und Grünflächenamt) waren zufrieden mit der Ausbeute beim „RhineCleanUp“. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Kürzlich stand der Rhein ganz im Mittelpunkt der mittlerweile bekannten Müllsammelaktion: Dem RhineCleanUp. Mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern soll der Rhein am Ufer von der Quelle bis zur Mündung gesäubert werden.

Selbstverständlich engagierten sich auch in diesem Jahr wieder Ingelheimerinnen und Ingelheimer, die das Rheinufer und die Selz von Müll und weggeworfenen Zigarettenkippen befreiten. Umweltdezernentin Dr. Christiane Döll begrüßte alle an der Mole: „Unsere Stadt beteiligt sich bereits zum vierten Mal am RhineCleanUp. Ich danke allen, die heute hier, in Heidenfahrt und an der Selz unterwegs sind und sich aktiv für unsere Natur und unsere Erholungsflächen einsetzen! Wir machen mit dieser Aktion auch auf die Verschmutzung unserer Gewässer und Böden aufmerksam.“

Petra Lescher, die als Umweltpädagogin den Säuberungstag begleitete, führte die Teilnehmer in die Routen ein. Schnell waren Müllzangen und Müllbeutel vergeben und die Helfer verteilten sich in ihre Einsatzgebiete. Die Müllbeutel füllten sich mit Plastikmüll, Glasflaschen und anderem kleinen Unrat, aber auch zahlreiche Plastikeimer, Autoreifen und sogar ein Automotor waren unter den Fundstücken. 

Insgesamt kamen so 1000 Kilogramm Müll zusammen, der vom städtischen Bauhof eingesammelt und entsorgt wurde. „Insgesamt war es erfreulicherweise weniger Müll als sonst. Unsere Aktionen sowie insbesondere auch die Freiwilligenarbeit vom Auenservice und die regelmäßige Leerung der Müllbehälter durch den Bauhof zeigen Wirkung“, fasst Petra Lescher das Ergebnis des RhineCleanUp zusammen.

Neben dem Müllsammeln liegt der Stadt besonders das Einsammeln von Zigarettenstummeln am Herzen. Denn es sind die achtlos weggeworfenen kleinen Kippen, die einen großen Umweltschaden anrichten. Eine Zigarette kann laut der Weltgesundheitsorganisation bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen. Die von den Helferinnen und Helfern gesammelten Zigarettenstummel wurden in eine dafür bereitgestellte Plexiglas-Säule gefüllt und werden bei einer Spezialfirma recycelt. 

Das Organisationsteam um die Dezernentin, bestehend aus Janette Goldmann, Petra Lescher und Silvia Müller zeigt sich hinterher zufrieden. „Über 4.000 Zigarettenkippen wurden heute gesammelt“, berichtete Lescher. Damit kamen rund 39.000 Kippen in diesem Jahr im Behälter zusammen.

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