Die Wohnbau-Geschäftsführer Thomas Will (links) und Franz Ringhoffer zeigen, wie der dahinter stehende Rohbau einmal aussehen wird. Foto: Ralph Keim

NEUSTADT – Vielerorts in der Stadt entstehen neue Wohnungen und neue Quartiere, besonders in der Neustadt. Im nördlichen Bereich wird beispielsweise derzeit das Areal der früheren Kommissbrotbäckerei entwickelt. In unmittelbarer Nachbarschaft, nahe des Emauswegs, lässt die Wohnbau Mainz 156 neue Wohnungen bauen, deren Gebäude sich um den dann ebenfalls neuen Karoline-Stern-Platz gruppieren. Die Fertigstellung ist für den kommenden Sommer geplant.

Hinzu kommen Gewerbeeinheiten, die sich im jeweiligen Erdgeschoss befinden. Darüber informierten jetzt die beiden Wohnbau-Geschäftsführer Thomas Will und Franz Ringhoffer, die darauf hinwiesen, dass auf dem Areal der Kommissbrotbäckerei bis 2024 weitere 170 Wohnungen sowie Büroflächen und ein sozio-kulturelles Zentrum mit Gastronomie entstehen werden. 

Im kommenden Sommer sollen unter anderem hier die Mieter einziehen. Foto: Ralph Keim

Alles in allem werde das Gebiet in den nächsten Jahren allein über die Wohnbau-Projekte mehr als 800 neue Bewohner bekommen. Die damit verbundene Steigerung der Attraktivität und der Wohnqualität seien optimale Voraussetzungen, sich hier in der nördlichen Neustadt mit einem Laden beziehungsweise einem neuen Geschäft niederzulassen, zeigten sich Will und Ringhoffer überzeugt. Ob Lebensmittelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie oder Konsumgüter – vieles sei möglich, betonten die beiden Geschäftsführer. Zur Verfügung stünden elf, 53 bis 135 Quadratmeter große Einheiten.

In dem Gebäudekomplex rund um den Karoline-Stern-Platz (benannt nach der im Jahr 1800 in Mainz geborenen Opernsängerin) wird es zudem ein Nachbarschaftscafé geben. Durch die Kooperation mit den Johannitern und dem Pflegedienst amundo, die vor Ort ein Servicebüro betreiben werden, sei das künftige Quartier auch für ältere Menschen und Menschen mit Handicap attraktiv. Die Wohnanlage werde selbstverständlich barrierearm gestaltet und großzügig begrünt. Einen Kinderspielplatz werde es ebenfalls geben.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“