Solche und ähnliche Plakate sind derzeit in der Mainzer Innenstadt zu finden. Sie sollen dazu animieren, in den Mainzer Geschäften statt online einzukaujfen. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Die Coronakrise ist noch längst nicht überwunden. Neben der Gastronomie hat besonders der Einzelhandel noch immer mit den Auswirkungen der Lockdowns zu kämpfen. Und es waren diese Lockdowns, die die Kunden zum Online-Handel getrieben haben. Umso wichtiger ist es, diesem Trend gegenzusteuern.

Um auf die Nöte des Einzelhandels aufmerksam zu machen und diesen zu unterstützen, haben Studierende des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule Mainz in den vergangenen Monaten eine Plakatkampagne zur Unterstützung des Einzelhandels. Das Ergebnis ist nun auf zahlreichen Litfaßsäulen zu sehen.

Einprägsame Slogans wie „made in Mainz“, „Beratung statt Retoure“ oder auch „Kunde statt Account“ und „Tüte statt Warenkorb“ sollen die Unterschiede zwischen dem anonymen Online-Einkauf und dem Shoppen in der Innenstadt deutlich machen. Mündend in der Aufforderung: „Kauf lieber lokal.“ Davon zeigte sich auch Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) begeistert, die die Aktion im Beisein von Professorin Charlotte Schröner von der Hochschule Mainz vor Ort erläuterte. 

„Die Studierenden haben sich ganz bewusst für diese Thematik entschieden, weil es ihnen wichtig ist, dem Handel in dieser schwierigen Situation zu helfen und die Menschen zu animieren, in die lokalen Geschäfte zu gehen und die Einzelhändler damit zu unterstützen“, erklärte die Professorin. Bei der Stadt und der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH habe man damit offene Türen eingerannt.

Studierende des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule Mainz haben die Plakate entworfen. Foto: Ralph Keim

Und so entwarfen die Studierenden insgesamt sieben Plakatmotive. Auf diesen finden sich weitere Botschaften wie „Kauft in den Mainzer Läden, da gibt’s was für jeden“, „Unterstütze unsere Mainzer Läden“ oder „Besuch im Laden – kann nicht schaden“. Die sieben Plakate sind an 21 Standorten im Stadtgebiet zu sehen. Die städtische Wirtschaftsförderung hat die Kosten für den Druck der Plakate übernommen, die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH hat Litfaßsäulen zur Verfügung gestellt. 

„Ich finde es großartig, dass die Studierenden sich für unseren Einzelhandel einsetzen und diesem helfen wollen. Dieses Engagement ist wirklich toll und zeigt die Verbundenheit zur Stadt und zu den lokalen Händlern“, so Matz. Die Wirtschaftsdezernentin appelliert bei dieser Gelegenheit an die Bürger, den lokalen Einzelhandel zu unterstützen.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“