Die Ersatzkerb bietet besonders für Kinder alles, was das Herz begehrt. Foto: Ralph Keim

MOMBACH – Die Corona-Pandemie hat auch in diesem Sommer dazu geführt, dass zahlreiche beliebte Veranstaltungen abgesagt wurden – vielerorts beispielsweise die Kerb. Doch in Mombach hat man sich was einfallen lassen: Wie bereits im vergangenen ersten Corona-Sommer gibt es auf dem Gelände der Herz Jesu Kirche als Ersatz eine kleine, überschaubare Kerb.

Täglich bis zum 29. August gibt es hier alles, was das Herz begehrt, was besonders die Kinder begeistert. Zur Eröffnung mit Ortsvorsteher Christian Kanka kam auch der früherer Finther Ortsvorsteher Herbert Schäfer, der sich ebenfalls begeistert zeigte. Bekanntlich gehört Finthen zu den Stadtteilen, wo die Kerb normalerweise eine große und wichtige Rolle spielt. Doch auch in Finthen musste die bekannte Kerb ein weiteres Mal abgesagt werden.

Der Gaumen kommt auch nicht zu kurz. Foto: Ralph Keim

Allerdings zeigte das Gelände der Herz Jesu Kirche, dass es hier kein Problem darstellt, eine kleine Kerb auf die Beine zu stellen: Es gibt nur einen Zugang, an dem die Kontakterfassung erfolgt. Außerdem ist das Gelände groß genug für bekannte Kerbe-Attraktivitäten wie Kinderkarrussell, einem Stand mit Süßigkeiten sowie der Möglichkeit für Erwachsene, an Tischen einige gesellige Stunden zu erleben.

Zur Eröffnung bei schönem Wetter war die Ersatzkerb bestens besucht. Foto: Ralph Keim

Hintergrund der Kerb in Mombach ist, dass die alte St. Nikolaus Kirche, die 1942 durch Brandbomben zerstört wurde, am 19. August 1703 geweiht. Die neue St. Nikolaus Kirche wurde am 2. Dezember 1956 geweiht. Da es sich im Dezember schlecht feiern lässt, haben die Mombacher lange Zeit an der Tradition festgehalten und haben ihre Kerb am Wochenende des 19. August gefeiert oder am Wochenende darauf, wenn der 19. August auf einen Wochentag gefallen ist.

Die Ersatzkerb ist bis 29. August täglich von 12 bis 22 Uhr geöffnet.

Autor: Von Ralph Keim

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“