Baudezernentin Grosse (Mitte) informierte sich über das neue Baugebiet „Am Elmerberg“. Foto: Ralph Keim

FINTHEN – Baudezernentin Marianne Grosse zeigte sich begeistert: „Hier ist ein wirklich gelungenes Quartier entstanden.“ Kürzlich machte sich die Dezernentin ein Bild vom neuen Baugebiet „Am Elmerberg“, wo bereits die ersten Bewohner eingezogen sind.

Der überwiegende Anteil der mehr als 50 Wohneinheiten wurde durch die „BPD Bouwfonds Immobilienentwicklung“ realisiert. BPD-Projektentwicklerin Feodora Wolff erläuterte Baudezernentin Grosse den am südlichen Ortsrand entstandenen Mix aus freistehenden Einzelhäusern, Doppelhäusern sowie Reihenhäusern. 42 davon gehen auf das Konto von BPD.

Die ersten Bewohner sind bereits eingezogen. Foto: Ralph Keim

„Besonders die geneigten Dächer passen bestens in das Ortsbild von Finthen“, zeigte sich Marianne Grosse zufrieden darüber, dass man von den ursprünglich geplanten Flachdächern abgekommen sei. Auch sei ein wichtiger Spagat gelungen: „Hier hat man nicht zu sehr verdichtet, ist aber auch nicht zu verschwenderisch mit dem zur Verfügung stehenden Bauland umgegangen.“ Der sonst so typische Geschosswohnungsbau hätte hier überhaupt nicht funktioniert, bekräftigte Grosse.

Von der Architektur zeigte sich die Baudezernentin besonders begeistert. Foto: Ralph Keim

Was die Baudezernentin besonders freute: Fünf Einheiten sind über die ISB sozial gefördert. Das hat zur Folge, dass ein Einfamilienhaus nur rund 350000 Euro gekostet, wenngleich der Interessent ganz bestimmte Kriterien erfüllen musste. Für Mainzer Verhältnisse ein unschlagbarer Preis. Kein Wunder, dass es unzählige Interessenten gab und dass sämtliche Wohneinheiten längst an den Mann gebracht sind.

Von Anwohnern gab es beim Besichtigungstermin allerdings auch Kritik, die die vielbefahrene und nahegelegene Flugplatzstraße betrifft. Für die Kinder des neuen Quartiers stelle die Situation eine große Gefahr dar. Auch Falschparker, die die Zufahrt zum Quartier behindern, seien ein Problem.

Die Stadtverwaltung sei darüber bereits seit Beginn des Jahres informiert, so zwei Anwohner. Passiert sei allerdings nichts. Baudezernentin Grosse versprach zumindest, das Anliegen weiterzuleiten.

Autor: Ralph Keim

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“