Das Team des Stadtteiltreffs mit dem hauptamtlichen Mitarbeiter Stephan Hesping (Mitte) appelliert an Unternehmen und Bürger, den Treff mit Spenden zu unterstützen. Foto: Ralph Keim

GONSENHEIM – Kein Zweifel: Der Stadtteiltreff im sogenannten Elsa-Quartier ist eine wichtige soziale Einrichtung. Die vielfältigen Angebote sprechen Menschen aus ganz Gonsenheim an. Doch die inzwischen knapp anderthalb Jahre der Corona-Pandemie sind auch am Stadtteiltreff nicht spurlos vorübergegangen. Die Einrichtung ist auf finanzielle Unterstützung dringend angewiesen und appelliert an potenzielle Spender: Wir brauchen Spenden und zwar jetzt.

Stephan Hesping, hauptamtlicher Mitarbeiter des Stadtteiltreffs, verweist darauf, dass die Einrichtung auch während der Wochen und Monate des harten Lockdowns nie ganz geschlossen war. „Unsere Telefone waren beispielsweise für Beratungen immer besetzt.“ Ergänzend seien Beratungen über Videokonferenz sowie online angeboten worden, woran man noch immer festhalte. „Und auch der Brotkorb hatte immer geöffnet“, verweist Stephan Hesping auf ein weiteres wichtiges Angebot des Stadtteiltreffs: die kostenlose Ausgabe von Lebensmitteln.

In Zeiten, als die Impfquote noch verschwindend gering war und erst recht als es noch keine Impfungen gab, habe der Treff verstärkt auf Schüler und Studenten zurückgegriffen. Besonders durch dieses ehrenamtliche Engagement sei es möglich gewesen, den Treff nicht schließen zu müssen. „Allerdings mussten auch wir die klassischen Veranstaltungen mit Publikum absagen.“

Der Stadtteiltreff ist eine wichtige soziale Einrichtung. Foto: Ralph Keim

Leider seien konkrete Einnahmen und auch die Spenden in den vergangenen Monaten erheblich zurückgegangen. Die Folge: ein nicht unerhebliches Finanzloch, das bei deutlich mehr als 40000 Euro liegt. Bei 250000 Euro liegt das finanzielle Budget des Stadtteiltreffs. 50 Prozent davon kommen von der Stadt und vom Land. Die andere Hälfte muss der Treff aus eigener Kraft einbringen.

Über „Aktion Mensch“ und über eine Aktion der beiden Nationalspieler Joshua Kimmich und Leon Goretzka habe der Treff jeweils eine nicht unbedeutende Einzelzuwendung bekommen, die den Treff im vergangenen Jahr finanziell über die Runden gebracht haben. Doch für 2021 sehe es nicht gut aus.

Das Team des Stadtteiltreffs appelliert nicht nur an Firmen, sondern auch an die Bürger. Mit den Folgen der Corona-Verordnungen habe der eine oder andere – beispielsweise wegen Wegfall des geplanten Urlaubes – durchaus auch einiges einsparen können. „Es wäre schön, wenn wir davon etwas abbekämen“, so Stephan Hesping.

Wer den Stadtteiltreff finanziell unterstützen will, kann seine Spende unter folgender Bankverbindung tätigen: Volksbank Alzey-Worms eG, IBAN: DE10 5509 1200 0081 843902. Weitere Informationen zur Arbeit des Treffs gibt es unter www.stadtteiltreff-gonsenheim.de.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“